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Der neue Kreisvorstand (v.l.): Peter Mayr, Sebastian Burckhart, Markus Zimmer, Andreas Zimmer, Hubert Dorn (Bezirksvorsitzender), Hans Wagner, Florian Wimmer, Andreas Steiner und Franz Löffelmann.

Neustart der Bayernpartei

Klare Abgrenzung zur AfD

Ottering - Einst war sie in Bayern eine Macht, in den letzten Jahren ist sie aber zunehmend in der Versenkung verschwunden: die Bayernpartie. Jetzt ist der Kreisverband wiederbelebt worden.

Eine lange Tradition im Landkreis Erding neu beleben“, das war die Absicht eines Treffens des Kreisverbandes Erding der Bayernpartei in Ottering. Dazu wurde unter der Leitung des Bezirksvorsitzenden Hubert Dorn ein komplett neuer Vorstand gewählt.

Mit Andreas Zimmer als Vorsitzenden soll die 1947 gegründete Partei wieder einen Aufschwung erfahren. Er ist erst seit zwei Jahren bei der Bayernpartei. An alte Zeiten anknüpfen und zugleich für frischen Wind durch das Werben neuer Mitglieder sorgen, sind die Pfeiler seines Programmes. Als Stellvertreter wurden Markus Zimmer und Hans Wagner gewählt. Schatzmeister des Kreisverbandes ist Andreas Steiner, Schriftführer Franz Löffelmann. Zu Beisitzern wurden Florian Wimmer, Sebastian Burckhart, Peter Mayr, Jürgen Hoffmüller und Wolfgang Helldobler bestimmt.

Bei seiner Ansprache befasste sich Bezirksvorsitzender Dorn auch mit der Flüchtlingswelle. „Hätten die letzten 15 Monate Recht und Gesetz gegolten, hätten manche der Flüchtlinge keinen Fuß über die Grenze setzen dürfen“, wetterte er. Dass Anschläge wie in Würzburg und Ansbach geschehen konnten, bezeichnet Dorn als „Kontrollverlust“. Als Hauptverantwortlichen sieht der Bezirksvorsitzende Bundesinnenminister Thomas de Maiziere. Würde man dessen Zentralisierungsabsichten folgen, gäbe man genau der Stelle Kompetenzen, die in der Vergangenheit versagt hätte. „Wir in Bayern können es selbst“, fasste Dorn seine Haltung zusammen. Konkret bedeute dies, dass eine Auflösung des Bayerischen Landesamts für Verfassungsschutz in München ausgeschlossen sei. Des weiteren sollte nach Dorns Meinung eine bayerische Grenzpolizei aufgestellt werden. Und schließlich forderte er eine starke Vertretung Bayerns in Berlin, „und nicht die Schlafmützen, die die CSU dort hinauf schickt“. Von der AfD grenzt Dorn sich deutlich ab: „Wir brauchen eine Zukunft für Bayern, nicht eine Vergangenheit für Deutschland.“ Der neue Kreisvorsitzende Zimmer möchte diese Positionen der Bayernpartei mit Infoständen in Dorfen und Erding vertreten.

Fabian Holzner

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