Großes Interesse: Rund 300 Gäste hörten die Ansprache von Bürgermeisterin Michaela Mühlen (l.).
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Großes Interesse: Rund 300 Gäste hörten die Ansprache von Bürgermeisterin Michaela Mühlen (l.).
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Rund 300 Gäste kamen zum Neujahrsempfang in Inning am Holz.
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Rund 300 Gäste kamen zum Neujahrsempfang in Inning am Holz.
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Rund 300 Gäste kamen zum Neujahrsempfang in Inning am Holz.
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Rund 300 Gäste kamen zum Neujahrsempfang in Inning am Holz.

Neujahrsempfang Inning

Kleine Gemeinde vor großem Kraftakt

Inning - „Wir sind Freunde und brauchen einander“, zitierte Michaela Mühlen beim Neujahrsempfang der Gemeinde Inning aus einer persischen Geschichte. Ein Satz, der im Großen wie im Kleinen gelte.

Beim Inninger Neujahrsempfang blickte Bürgermeisterin Michaela Mühlenvor rund 300 Gästen global kurz auf ein Jahr mit Unruhen und schrecklichen Ereignissen zurück, zeigte sich beunruhigt über die bevorstehenden Bundestagswahlen und, dass die vielen „populistischen Schreihälse“ immer mehr Gehör erhielten.

Ein wesentlich positiveres Bild zeichnete sie von Inning. Hier sei 2016 von Zusammenhalt geprägt gewesen, der in vielen Facetten und Bereichen sichtbar geworden sei. Sie erinnerte ans Holzlandfest, das von rund 150 Leuten freiwillig und unentgeltlich organisiert wurde. Es sei „ein leuchtendes Beispiel dafür, was in unserer Gemeinde möglich ist, wenn alle an einem Strang ziehen.“ Am 4. Februar finde wieder ein Bürgerball in Inning statt, zum 20. Mal.

Mühlen erwähnte die Menschen, die sich vor Ort in der Vereins-, Kinder- und Jugendarbeit, in der Organisation kultureller Veranstaltungen, im Chor, der Nachbarschaftshilfe, im Asylhelferkreis, bei den Seniorennachmittagen oder im Pfarrgemeinderat engagieren. Hier stecke „enorm viel Zeit“ drin, die trotz beruflicher und familiärer Verpflichtungen investiert werde: „Ich danke euch allen, dass ihr einen so großen Beitrag leistet, unsere Gemeinde lebenswert und reich zu machen.“

Auch der Gemeinderat habe nicht geschlafen und sich damit beschäftigt, die Gemeinde noch schöner und lebenswerter zu gestalten. So wurde im Vorjahr der erste Abschnitt des Breitbandausbaus endlich abgeschlossen. Weite Teile der Gemeinde seien nun mit Glasfaser versorgt, die restlichen Bereiche sollen so schnell wie möglich folgen. Zudem wurde die Straßenbeleuchtung auf LED umgerüstet, die Dorfstraße in Heldering und das dortige Kanalnetz erneuert. Heuer sei geplant, die Holzlandhalle zu sanieren. Trotz einiger Rückschläge habe man die Hoffnung auf ein neues Baugebiet und einen Recyclinghof nicht aufgegeben. Und schließlich soll im Rahmen der Dorferneuerung eine neue, wahrnehmbare Dorfmitte entstehen. „Dafür wollen wir ein Bürgerhaus, also ein Haus für unsere Gemeinschaft schaffen, umgeben von einem Dorfplatz, der die Kirche, das Wirtshaus, Schule und Kindergarten verbindet.“ Weiteres Ziel sei es die Fußwege zu verbessern und einen kleinen Freizeitbereich am Bachlauf einzurichten. All das sei für eine kleine Gemeinde ein „großer Kraftakt“, der so zügig wie möglich umgesetzt werden soll. „Unser Ziel ist es, die Dorfgemeinschaft noch weiter zu stärken“, Inning zu einem Ort zu machen, in dem man sich wohlfühle, gern lebe und mit dem man sich identifiziere.

Mühlen dankte allen, die sich in diese Entwicklung des Lebensraumes und in die Gemeinschaft einbringen, auch dem Bürgerforum und den vielen Frauen, die den Neujahrsempfang mit der Gemeinde organisierten.

Auch die Inninger Sternsinger schauten vorbei, und die gegenseitigen Neujahrswünsche rissen nicht ab. Ein Inninger meinte: „Nachher tut mir wieder die Hand weh, weil ich meine Arthrose spüre. Aber es ist ja bloß einmal im Jahr, da geht es schon.“

Birgit Lang

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