Gemeinderat Inning

Schutz vor Hühnern: Karrer zäunt sein Grundstück ein

Recht entspannt und zünftig ging es bei der jüngsten Sitzung des Inninger Gemeinderates zu. Zwei Bauanträge galt es zu behandeln, beide hatte Matthias Karrer jun. aus Sonnendorf eingereicht. Gegen beide Vorhaben hatte das Gremium keine Einwände.

Inning – Als Erster stand der Neubau einer Vierfach-Garage und die Einzäunung einer ein Hektar großen Grundstücksfläche auf der Tagesordnung. Bürgermeisterin Michaela Mühlen erklärte, dass sich „alles im Außenbereich“ befinde und eine Genehmigung möglich sei, wenn das Vorhaben öffentliche Belange nicht beeinträchtige und die Erschließung gesichert sei. Beides sei der Fall.

Was die Einzäunung anbelangte, gab es Diskussionsbedarf. Rat Georg Schneider fragte, warum Karrer die Einzäunung vornehmen wolle. Ratskollege Matthias Huber meinte: „Dass ihm die Hühner nicht reinlaufen“ (von der benachbarten Legehennenhaltung; Anm. d. Red.). Vielleicht sei eine „Fuchszucht“ vorgesehen, warf Hans Schumertl spaßend ein.

Als Zweites möchte Karrer jun. in einem bestehenden landwirtschaftlichen Gebäude eine Einliegerwohnung und eine Holzlege einbauen. Auch dieser Bauantrag liege im Außenbereich, beeinträchtige keine öffentlichen Belange, und die Erschließung sei gesichert, fuhr die Bürgermeisterin fort. Die Außenansicht werde nichts großartig verändert. Nach wie vor sei das landwirtschaftliche Gebäude erkennbar, sagte Mühlen und betonte: „Es gibt keine Einwände von unserer Seite. Im Gegenteil. Wir sind froh, wenn die Gebäude genutzt werden und wenn die Jungen da bleiben“. Auch Nachbarunterschriften seien vollständig vorhanden, und mit dem Bestandschutz dürfte es ebenfalls keine Probleme geben, meinte sie auf Nachfrage aus dem Gremium. Beide Bauanträge wurden einstimmig genehmigt.

Birgit Lang

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