„Dudu“ heißt er: Die Lebens(T)raum-Bewohner mit dem neuen Rasenmäher-Bulldog. Foto: Lang

Wohngemeinschaft „Lebens(T)raum

Stefan Gruber erfüllt einen besonderen Wunsch

Inning – Fast 1000 Quadratmeter groß ist der Innenhof auf dem ehemaligen landwirtschaftlichen Anwesen in Heldering, auf dem die Wohngemeinschaft „Lebens(T)raum“ wohnt.

Gesunde und kranke Menschen leben hier zusammen, um möglichst lange selbständig zu bleiben. Den Innenhof im Winter bei Schneefall mit der Schippe zu räumen, hat sich zunehmend als Problem für sie erwiesen. Denn immer weniger der Bewohner mit Handycap können dies leisten.

Deshalb wurde vor Weihnachten bei der Aktion „Licht in die Herzen?“ der Heimatzeitung der Wunsch nach einem Rasenmäher-Bulldog geäußert, um diese mühsame Arbeit nicht an einen externen Räumdienst vergeben zu müssen. Das Geld, das das kosten würde, wird dringend für weitere Reparaturmaßnahmen bei dem Anwesen benötigt.

Stefan Gruber, Inhaber der von Landtechnik Martin Gruber KG in Wasentegernbach, hörte davon und sponserte der Wohngemeinschaft spontan einen Husqvarna TC 142 Rasentruck mit Ausstattung, Schneeschild und Schneekette. Er überlies ihnen das Gerät, das normalerweise 4000 Euro kostet, für nur 1000 Euro. „Wir haben von dem Projekt im Dorfener Anzeiger gelesen. Wir wollten was Regionales unterstützen.“

Die Idee zur Selbsthilfe gefällt ihm und seiner Frau Magret. „Wir finden es gut, dass die Menschen hier trotz Krankheit noch einen Lebensinhalt haben“, sagt er. „Wenn, dann spenden wir was, was die Leute brauchen“, erklärte der Geschäftsmann. Sein Mitarbeiter Anton Rauchenwald, den alle nur den „Cowboy“ nennen, weil er immer einen Cowboy-Hut trägt, hat den Bewohnern den Aufsitzrasenmäher rechtzeitig vor den ersten größeren Schneefällen vorbeigebracht und sie in der Bedienung eingewiesen. Uli Singh, eine der Bewohnerinnen, ist nun für den Winterdienst zuständig. Vier bis fünf Einsätze sei sie schon gefahren und es habe ihr Spaß gemacht, verrät sie.  mel

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