Stolz auf die Jugend: (hinten, v. l.) Jugendleiter Helmut Limmer, Bürgermeisterin Michaela Mühlen, Simon Rosenberger, Kommandant Karl Limmer, Jugendwart Patrik Limmer und 2. Kommandant Johannes Lohmeier freuen sich über das Engagement von (vorne, v. l.) Jason Patscha, Felix Klien, Elias Bauer, Lorenz Schumertl und (nicht auf dem Foto) Samuel Schneider. Foto: Lang

Feuerwehr Inning

Stolz auf die Jugendarbeit

Inning - Stolz auf ihre Jugendarbeit ist die Freiwillige Feuerwehr Inning. Vorbildlich sei auch das Miteinander von Jung und Alt, berichtete Vereinsvorsitzender Hans Thaler.

Stolz auf ihre Jugendarbeit ist die Freiwillige Feuerwehr Inning. Vorbildlich sei auch das Miteinander von Jung und Alt, berichtete Vereinsvorsitzender Hans Thaler.

Der Vorsitzende erinnerte in seinen ausführlichen Bericht bei der Jahreshauptversammlung zunächst an viele Veranstaltungen im Jahr 2015, wie den Tag der offenen Tür bei der Inninger Wehr, an das Florianifest in Hofstarring, die Beteiligungen an Fahnenweihen und Gründungsfesten sowie an das gemeinsam veranstaltete Feuerwehrfest.

Er erwähnte auch noch die alte Feuerwehrfahne aus dem Jahre 1955, die zur Begutachtung bei einer namhaften Fahnenstickerei in Schierling vorgelegt wurde. Sie sei als historisch besonders wertvoll mit ihren aufwändigen Stickereien eingestuft worden. Das Fahnentuch sei allerdings in die Jahre gekommen. Eine Restauration würde rund 4000 Euro kosten, informierte Thaler die Feuerwehr-Kameraden.

„Das Zusammengehörigkeitsgefühl und das Miteinander zwischen Jung und Alt in der Inninger Wehr ist vorbildlich und bestens, alle ziehen gemeinsam an einem Strang“, lobte Thaler. Aktuell habe die Inninger Feuerwehr 38 Aktive ab 18 Jahren, davon sieben weibliche. Der Vorsitzende hofft, dass Jugendwart Patrick Limmer seine Jugendarbeit weiterhin forciere und der Nachwuchs dem Verein auch erhalten bleibe. Die Mitglieder der Jungfeuerwehrgruppe wurden bei dem Treffen dann auch offiziell vorgestellt.

Über eine ausgeglichene Kasse berichtete Kassierin Sonja Heidemann. Die Kassenprüfer Hans Schumertl und Hans Huber bescheinigten ihr eine vorbildliche Kassenführung.

Thaler dankte allen voran Bürgermeisterin Michaela Mühlen und dem Gemeinderat für ihre Unterstützung: „Wir haben alles, was wir mit Maß und Ziel haben wollten, von dir erhalten.“

Eine Feuerwehr sei auch „kulturelles Engagement“, erklärte Innings Bürgermeisterin Mühlen. Dazu gehöre auch eine zukunftsorientierte Jugendarbeit. Oftmals sei gerade in den kleinen Ortschaften die Feuerwehr die treibende Kraft für die interne Kommunikation. Jugendliche hätten eine Aufgabe mit Perspektive und seien in eine Gemeinschaft eingebunden, in der Teamgeist, Kameradschaft und Verantwortungsbewusstsein gefragt seien. Die Jugendarbeit bei den Feuerwehren sei die wichtigste Zukunftsvorsorge, betonte sie. Und Inning ist ein gutes Beispiel dafür.

Birgit Lang

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