Das Freizeitgelände in Inning ist beliebt, aber etwas verwildert. Es bietet enorm viel Naturerlebnis auf engem Raum.  Foto: Kuhn

Ehemalige Teichkläranlage

Verjüngungskur für das Freizeitgelände

Das Freizeitgelände in Inning soll aufgehübscht werden. Das hat der Gemeinderat sich zur Aufgabe gestellt.

Inning – Entstanden ist das Freizeitgelände vor rund zwölf Jahren, als die Gemeinde Inning an die Kläranlage in Taufkirchen angeschlossen und damit die vorhandene Teichkläranlage der Holzland-Gemeinde aufgelöst wurde. Nicht nur die Inninger mögen diese Naherholungsmöglichkeit, die auch die Infrastruktur für kleinere Feste aufweist, sondern Biber auch. Das hat Folgen, mit denen sich das Gremium und der Bauhof jetzt befassen müssen. So sollen Schutzgitter für Pflanzen angebracht werden. Es gehören aber auch vorhandene Biberschäden beseitigt.

Ergänzend zu der öffentlichen Sitzung bemerkte Bürgermeisterin Michaela Mühlen gegenüber der Heimatzeitung, dass jetzt tatsächlich einige Bäume, die der Biber angefressen hat, umgeschnitten werden müssen. Dadurch soll verhindert werden, dass die angenagten Bäume vielleicht weitere Schäden, etwa an der Stromleitung, anrichten. Auch hat der Biber die Wege untergraben, was Sicherheitsrisiken herauf beschworen hat. Ob eine Verlegung des Bachlaufs, wie jetzt angedacht, förderfähig und wirklich notwendig ist, muss noch geklärt werden.

Hintergrund ist, dass der Hang oberhalb des Bachlaufs in Bewegung ist, deutete die Bürgermeisterin an. Hier seien, sagte sie aber auch, die Überlegungen erst ganz am Anfang. Das Ufer soll zumindest in Teilbereichen befestigt werden. Hierzu kam der Gemeinderat in einer Nachbesprechung eines Ortstermins in der jüngsten Sitzung überein, dass Angebote von Fachfirmen her müssten, um hier Klarheit über die Kosten zu bekommen.

Was schnell gemacht werden kann ist, dass die Bäume und Sträucher, die in den vergangenen zwölf Jahren mächtig ins Kraut geschossen sind, geschnitten werden. Das ganze Gelände macht überdies einen etwas verwilderten Eindruck. Die kleinen Schilder, die darüber aufklären sollen, was für ein Baum das ist, der da steht, sind fast schon nicht mehr zu finden. Die Spazierwege weisen in Teilen eher die Merkmale von Trampelpfaden auf, was die Benutzbarkeit des ganzen Geländes einschränkt. Das wird aber, wie die Bürgermeisterin versicherte, abgestellt. Die Gespräche mit dem Pächter darüber seien bereits geführt.

Wer aber einen Sinn für Natur hat, der kann dort eine Menge entdecken: So sind viele Fische zu sehen. Für die Frösche muss man schon genauer hinschauen, aber zu überhören sind sie nicht. Die Gemeinde Inning hat hier direkt vor der Haustüre ein Kleinod mit einer enormen Artenvielfalt. Veränderungen in dem Bereich des Freizeitgeländes müssen entsprechend vorsichtig angefasst werden. Genau das soll auch passieren, machte die Bürgermeisterin gegenüber der Heimatzeitung deutlich.

Klaus Kuhn

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Lachen und tanzen in der Kirche
„Wir glauben jung“ – unter diesem Motto stand ein Kreisjugendgottesdienst mit zahlreichen Ministrantengruppen aus dem Bereich der Katholischen Jugendstelle des …
Lachen und tanzen in der Kirche
Kreisfeuerwehrtag am Samstag in Langenpreising
Es ist die zentrale Zusammenkunft der Feuerwehren im Landkreis Erding: Zum ersten Mal findet der Kreisfeuerwehrtag heuer in Langenpreising statt - am Samstag, 27. Mai, …
Kreisfeuerwehrtag am Samstag in Langenpreising
Maiandacht mit Kardinal Wetter
Große Ehre für die Barmherzigen Brüder in Algasing: Zu der Maiandacht mit Segnung der neu gestalteten Mariensäule im Klostergarten kommt am morgigen Mittwoch der …
Maiandacht mit Kardinal Wetter
Gefahr für Autofahrer: Polizei erschießt flüchtigen Stier
Die Polizei musste am Dienstagnachmittag einen Stier erschießen, der drauf und dran war, auf die A 94 bei Anzing zu laufen. Er war zusammen mit anderen Tieren am …
Gefahr für Autofahrer: Polizei erschießt flüchtigen Stier

Kommentare