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Die Kapelle blieb von Schäden verschont: Die alte Fichte wurde vom Sturm gerissen und krachte direkt neben dem kleinen Gotteshaus auf die Wiese.

Sturmtief

Das „Wunder von Inning“

„Vom Wunder von Inning“ ist schon die Rede, nachdem Sturmtief Burglind am Mittwoch auch im Holzland gewütet hat. Anwohner sind sich sicher: Der Herrgott hatte seine Hand im Spiel.

Inning – Um was es geht? Mitten im Ort an der Hauptstraße ist bei der Kapelle von Georg Rosenberger eine alte Fichte umgekracht. Das starke Sturmtief hat den Baum entwurzelt. Er krachte nur knapp neben der Kapelle auf die Wiese. So blieb das kleine Gotteshaus völlig unbeschädigt.

Glück im Unglück gab es auch in zwei weiteren Fällen. Vormittags gegen 10.30 Uhr wurde erstmals Alarm bei der Freiwilligen Feuerwehr Inning ausgelöst. Zwei Strommasten sind auf Höhe von Reimering, direkt an der Gemeindegrenze zu Taufkirchen, umgestürzt und direkt über die Bundesstraße gefallen. Rund eineinhalb Stunden war die Straße gesperrt, sagt Innings Kommandant Karl Limmer. Solange brauchte der Stromversorger EON, bis die Masten fachgerecht abgeklemmt und auf die Seite geräumt waren. Glücklicherweise fuhr vorher kein Fahrzeug in die Stromkabel. „Das hätte verheerend ausgehen gehen“, weiß Limmer. Bis kurz vor 14 Uhr nachmittags gab es allerdings keinen Strom für Inning. So lange dauerte es, bis eine Ersatzleitung gelegt war.

Abends gegen 17.45 Uhr wurde nochmals alarmiert. Für die Inninger Feuerwehr und die Kollegen aus Taufkirchen galt es, die Bundesstraße für den Aufbau der zwei neuen Strommasten abzusperren, auszuleuchten und den Verkehr umzuleiten. Bis die neuen Masten aufgestellt und wieder angeschlossen waren, dauerte es weitere zwei Stunden.

Interessant anzuschauen sei das Vorgehen der Stromversorger gewesen, erzählt der Kommandant. Denn es wurde mit zwei Hubsteigern und Hebebühnen gearbeitet, bis alles ausgewechselt und neu installiert war.  mel

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