Sechs Frauen mit Sonnenblumen oder Spendenschecks in der Hand
+
Die Vorstandteams (v.li) mit Ruth Holzner, Irmi Rott und Anita Bauer aus Hohenpolding und Rosi Holler, Michaela Brandlmeier und Rosi Holzner aus Taufkirchen freuen sich, stellvertretend für ihre Mitglieder eine Spende nach Ahrweiler überweisen zu können.

Helfende Frauen aus Hohenpolding und Taufkirchen

4000 Euro Spende für Ahrweiler

  • VonBirgit Lang
    schließen

Zwei Frauengemeinschaften – ein Gedanke: „Wir wollen den Betroffenen der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz helfen!“

Hohenpolding/Taufkirchen – Mitte Juli brach eine kaum vorstellbare Flutkatastrophe über das Ahrtal in der nördlichen Rheinland-Pfalz herein. Die Vorst#nde der katholischen Frauengemeinschaften aus Hohenpolding und Taufkirchen beschlossen ihren Erlös aus dem Verkauf der Kräuterbuschen und -kränze von Maria Himmelfahrt dorthin zu spenden.

Von beiden Gemeinschaften wurde noch ein großzügiger Betrag draufgelegt, um daraus eine „runde Summe“ zu machen.

Den Pfarreiengemeinschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler hatte es laut Presseinformationen besonders hart getroffen. So wurde persönlich Kontakt zu Pfarrer Jörg Meyrer in Ahrweiler aufgenommen, der an vorderster Front als Seelsorger mit der Katastrophe konfrontiert und auch privat betroffen ist. Dieser berichtet von vielen familiären Schicksalen, aber auch von Gemeinschaft, die durch das gemeinsame Leid gewachsen sei. Liebe Menschen, die man verloren habe seien unersetzbar, aber auch Verluste von Hab und Gut seien nicht alle wiederbringbar. Viele Fotos und Erinnerungsstücke seien in den Fluten verloren gegangen, ein Stück Vergangenheit einfach ausgelöscht. Es bleibe nur die Erinnerung. „Wenn es bei uns stärker zu regnen anfängt, steigt bei vielen die Angst: vor Wasser, vor Unheil, mit all den Bildern einer schrecklichen Nacht und so vielen Verlusten vor Augen“, so Pfarrer Meyrer.

Der Starkregen, der später auch Dorfen und Taufkirchen heimgesucht hatte und das nachfolgende Hochwasser, das hier zahlreiche Schäden verursacht hatte, lasse ein wenig erahnen, was eine Sturzflut, wie sie es in Ahrweiler gegeben hat, alles anrichten könne, sagt Irmi Rott, aber es sei trotzdem unvorstellbar was dort passiert sei. MoKro

Auch interessant

Kommentare