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Fluthilfe von Kindern für Sportplatz-Wiederaufbau im Ahrtal

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Von: Birgit Lang

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Drei Männer und vier Kinder mit Spendenscheck und Fußball in der Hand
Spieler und Trainer der Jugendteams des FC Eberspoint übergeben ihr Spendenschwein an den Co-Initiator des Aktionsbündnis Fluthilfe, Andreas Gschaider (Hofladen Gschaider) © Heike Arnold

Jugendmannschaften des FC Eberspoint engagierten sich mit Trainern

Velden – Menschen, die alles verloren haben, zu helfen: Mit diesem Ziel wurde Anfang August in der VG Velden eine Spendenaktion für Opfer der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz gestartet, an der sich auch die Jugendmannschaften des FC-Eberspoint beteiligt haben.

Dank der Berichterstattung in regionalen und sozialen Medien hat die Fluthilfe-Aktion zwischenzeitlich auch über die Grenzen der VG Velden hinaus Menschen erreicht, die etwas tun wollen für andere, die über Nacht durch die Jahrhundertflut im Juli 2021 alles verloren haben. Damit die Sammelaktion in geordneten Bahnen laufen kann, hat die Gemeinde Velden ein Spendenkonto zur Verfügung gestellt hat, auf das alle, die die Aktion unterstützen wollen, ihre Spenden noch weitere drei Wochen lang einzahlen können.

Hilfe für Kinder

und Jugendliche

War zu Beginn der Aktion noch unklar, wohin die Spenden nach Abschluss der Aktion fließen werden, steht seit Mitte August fest, dass mit dem Geld der Wieder- bzw. Neuaufbau des Sportgeländes in der Gemeinde Insul unterstützt werden soll.

Wie Tim Schneider von der Verbandsgemeindeverwaltung Adenau per E-Mail mitgeteilt hat, ist unter anderem der Sportplatz in Insul, auf dem mehrere Jugend- und Kindermannschaften der SG Ahrtal spielen, vollkommen zerstört. Die Vorstellung, monate-, wenn nicht jahrelang, nicht trainieren und spielen zu können, hat zu einer ehrenwerten Unterstützungsaktion der Jugendmannschaften des FC Eberspoint geführt. Angefeuert von Sportmoderator Thomas „Föcki“ Föckersperger und motiviert durch die Trainer Florian Sojer und Thomas Most sammelten die Nachwuchs-Fußballer beim Sonntagsspiel am 29. August stolze 230,91 Euro, die auf das Spendenkonto des lokalen Aktionsbündnis fließen.

Apokalyptische Zustände

in den Flutgebieten

Die gute Sache wird, neben einigen großzügigen Spenden von Privatpersonen und Firmen auch von Wurmshams Bürgermeister Manuel Schott unterstützt, der über den Bauernverband Kontakt mit Landwirten vor Ort aufgenommen hat, um den Bedarf an Brennholz in der Flutregion und eine geplante Brennholz-Spendenaktion abzustimmen. Lange Wochen konnten vor Ort keine Kapazitäten für ein trockenes Holzlager geschaffen werden, doch nun sind die Weichen für die Brennholzsammelaktion des Aktionsbündnisses gestellt. Informationen dazu erfolgen gesondert.

Wer das Aktionsbündnis „Fluthilfe RLP“ finanziell unterstützen möchte, kann dazu das bei der VR-Bank Landshut eingerichtete Spendenkonto IBAN DE19 7439 0000 0008  9120 25 nutzen. Da es sich um eine privat organisierte Hilfsaktion handelt, ist das Ausstellen von Spendenquittungen nicht möglich. Bis zu 200 Euro erkennt das Finanzamt jedoch bei Vorlage des Kontoauszuges an. Eine Mailadresse aktionfluthilfe@heike-arnold.de zur Kontaktaufnahme mit dem Aktionsbündnis ist ebenfalls eingerichtet.Heike Arnold

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