Ein Seelsorger, Feuerwehrmänner und zwei Feuerwehrfahrzeuge
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Pater Dominik (v.l.) weihte das neue LF 20 KatS ein im Beisein des 2. Vorsitzenden Andreas Sterr, von Bürgermeister Stefan Haberl, 2. Kommandant Josef Pfanzelt, 1. Vorsitzender Martin Außerbauer, im LF 20 KatS 1. Kommandant Christian Kronseder, Fähnrich Heribert Ertl und Vize-Landrat Franz Hofstetter sowie den Moosener Feuerwehrkameraden und Vertretern aller Gemeinde-Feuerwehren.

Fahrzeugweihe der Feuerwehr

Quantensprung für Moosen

  • VonBirgit Lang
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Das neue Löschfahrzeug LF 20 KatS der Freiwilligen Feuerwehr ist seit August im Dienst und wurde jetzt feierlich eingeweiht

Moosen – Stolz ist die Freiwillige Feuerwehr auf ihr neues Löschfahrzeug LF 20 KatS das vergangenen Samstag durch Pater Dominik eingeweiht wurde.

Zur Feier kamen Vize-Landrat und Alt-Bürgermeister Franz Hofstetter, Taufkirchens Bürgermeister Stefan Haberl, Kreisbrandinspektor Richard Obermaier, Kreisbrandmeister Florian Pleiner, die Ehrenmitglieder Franz Sterr und Karl Liebl, Ehrenkommandant Siegi Meilinger, die aktiven Kameraden, Vertreter alle Gemeinde-Feuerwehren sowie die Inninger Kommandanten. Gemeinsam beteten sie darum, dass die Rettungskräfte mit dem neuen Fahrzeug bei Gefahren und Unglücksfällen helfen können.

Hofstetter betonte in seinem Grußwort als Vize-Landrat, dass es kommunale Pflicht sei, die Feuerwehren mit vernünftigem Werkzeug und Fahrzeugen auszustatten. Der Landkreis Erding sei gut aufgestellt, investiere jedes Jahr 1,5 Millionen Euro in Gerätschaften. „Gut angelegtes Geld“, wie die jüngsten Überschwemmungen zeigten, in denen die Rettungskräfte gefordert waren. Er lobte die 60 Aktiven der Moosener Wehr, als „ruhig, bedacht, aber auch fachlich hoch qualifiziert arbeitende Mannschaft“ und wünschte ihnen, dass sie alle wieder gesund von ihren Einsätzen heimkehren. Als „verlässliche Garanten für Schutz und Hilfe“ bezeichnete Bürgermeister Haberl die 250 aktiven Feuerwehrfrauen und -männer der Vilsgemeinde. Mit der Fahrzeugweihe könne man ein monetäres, aber auch ein Zeichen des Dankes und der Wertschätzung setzen. Er übergab den symbolischen Schlüssel an Kommandant Christian Kronseder und betonte, dass es zudem ein Motivationsschub für die Aktiven sei. Für Kreisbrandinspektor Richard Obermaier war es sogar ein „Quantensprung“ für die Moosener für die nächsten 30 Jahre. Ihr Personal hätten sie „wunderbar“ fachlich eingewiesen und dazu viele ehrenamtliche Stunden eingesetzt, lobte Kreisbrandmeister Florian Pleiner.

Kommandant Kronseder erinnerte an den langen Weg, bis das rund 360.000 teure Fahrzeug am 4. August in Dienst gestellt werden konnte. Er und sein Stellvertreter Sepp Pfanzelt hatten jeweils rund 350 Stunden dafür aufgewendet, ebenso viele wie der Inniger Kommandant Johannes Lohmeier und dessen Vorgänger Karl Limmer, mit denen man ein baugleiches Fahrzeug beschafft habe. Nach den ersten Gesprächen waren Vorführtermine und Besichtigungen angesagt. Die Ausschreibung fertigte Lenz Huber. Die Firma Magirus setzte die Wünsche der Moosener um und gab ein Angebot für Fahrgestell und Aufbau ab. Die Beladung wurde über die Firma BAS zugeliefert, listete Kronseder auf. „Dann wurden wir durch Corona einige Zeit bei der Ausarbeitung des neuen Fahrzeuges eingeschränkt.“ Vier Mal fuhren die Kommandanten ab Juli 2020 nach Ulm, um den Aufbau zu besprechen, den Rohbau abzunehmen, das Material zu kontrollieren, das komplette Fahrzeug abzunehmen, es abzuholen und nach Hause zu bringen. Mitte November wurde das Fahrzeug in Kleingruppen der Mannschaft vorgestellt. Wegen Corona waren Übungen nicht möglich und das Fahrzeug stand bis März im Feuerwehrhaus. Erst dann wurden die ersten Übungen mit den Gruppenführern und Einweihungsfahrten gemacht.

Nun sei man gut gerüstet und auf dem neusten Stand der Technik, so Kronseder: „1600 Liter Wasser, PA im Mannschaftraum, 360 Meter B-Schlauch während der Fahrt zum Verlegen und vieles mehr“. Zuschuss gab es 96.800 Euro. Er dankte allen Beteiligten. Anschließend gab‘s für alle eine Brotzeit beim Wirt Zuhr. til

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