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Bringen Forstern auf die Datenautobahn (v. l.): Georg Selbertinger (Telekom), Gerlinde Wimmer (Gemeinde), Bürgermeister Georg Els und Bernhard Multerer (Telekom).

Neue Glasfaserkabel

Schnelles Internet für 397 Haushalte

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Forstern – Schnelles Internet für Forstern: Bald geht’s flächendeckend auf die Datenautobahn.

Am Montag unterzeichnete Bürgermeister Georg Els den Kooperationsvertrag mit der Deutschen Telekom. Das Unternehmen hatte die öffentliche Ausschreibung für den Internet-Ausbau gewonnen, von dem 397 Haushalte im Gemeindegebiet profitieren sollen.

„Das neue Netz wird dank neuer Technik so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen im Internet und Fernsehen gleichzeitig möglich sind“, erklärte Bernhard Multerer vom Infrastrukturvertrieb Region Süd der Telekom. Für Els ist das schnelle Netz vor allem ein Standortvorteil für seine Kommune. „Für Arbeitnehmer mit Home Office, Selbstständige und unsere Unternehmen bringt höheres Tempo ernorme Vorteile“, erklärte er. Aber auch Schüler und Studenten seien auf schnelles Internet angewiesen – ebenso wie Bürger, die so genannte Streaming-Angebote von Filmen ruckelfrei nutzen möchten.

Die Telekom steigt nun in die Feinplanung ein. Gleichzeitig werden eine Firma für den Tiefbau gesucht und Baugenehmigungen eingeholt. Sind die 15 Kilometer Kabel verlegt und neue Straßenverteiler aufgestellt, erfolgt der Anschluss ans Netz der Telekom. In einem Jahr soll das so weit sein. Für die schnellen Anschlüsse im förderfähigen Erschließungsgebiet – laut Els geht es um das Gewerbegebiet, das Gebiet Am Alten Brunnen sowie Tading und Kipfing/Straßham – verlegt die Telekom Glasfaserkabel bis an die Verteilerkästen am Straßenrand. Von dort gehen die Datenpakete über die vorhandenen Kupferkabel zum Kunden und umgekehrt – und zwar künftig mit bis zu 50 MBit/s. „Vorausgesetzt, es bestehen entsprechende Verträge“, merkte Els an. Eine Ausnahme bilden 20 Gebäude in Brand, Kreiling, Neuharting und Wetting. Hier wird aus wirtschaftlichen Gründen das Glasfaserkabel bis in die Häuser gezogen.

Für den Ausbau rechnet die Gemeinde mit Kosten von 195.000 Euro. Gefördert wird er mit 80 Prozent.     

vam

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