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Der Nikolaus beschenkte die Kinder heuer im Meindlpark. Der Advent im Park, der dieses Jahr zum ersten Mal stattfand, kam bei den Isenern sehr gut an. 

Premiere

Advent im Meindlpark in Isen: „Kühnste Träume“ werden wahr

Bereits die Premiere war ein Erfolg: Der Advent im Park in Isen wurden von zahlreichen Gästen besucht, sogar der Nikolaus war da.

Isen– Die Premiere von Advent im Park ist rundum gelingen. Nach der Eröffnung am Freitag, bei der es fast kein Durchkommen mehr gab, genossen auch am Samstag zahlreiche Besucher die vorweihnachtliche Stimmung des Adventmarkts im Meindlpark.

„Nur in den kühnsten Träumen“ habe man sich einen solchen Zuspruch vorstellen können“, freut sich ein mehr als zufriedener Albert Zimmerer. Der SPD-Gemeinderat hatte die Idee, den traditionellen Nikolausmarkt zu einem stimmungsvollen Vorweihnachtsmarkt umzugestalten.

Dass aus einem gemeinsamen Advent im Park und Nikolausmarkt nichts wurde, hängt mit den Marktrechten zusammen, die die örtliche Trennung von Warenmarkt und Weihnachtsmarkt auf diese Weise nicht zugelassen haben. Doch dass der Markt an einem anderen Ort als am St. Zeno-Platz, Marktbrunnen und Oberer Münchner Straße stattfinden soll, darüber waren sich Zimmerer und der Vorsitzende des Werberings, Stefan Böld, einig.

Und selbst die Kritiker müssen ihnen Recht geben: der Park bietet ideale Voraussetzungen. Kompetente Veranstalter haben Zimmerer und Böld im MSC Isen gefunden, die bereits mit ihrer Waldweihnacht in Bocköd die Herzen der Besucher höher schlagen ließen. Allein der Aufbau habe sich im Meindlpark viel leichter abwickeln lassen, als es auf dem St.Zeno-Platz möglich gewesen wäre, sagte Zimmerer. Haben MSC-Chef Harry Weizenbeck und sein Team doch drei Tage gewerkelt, um den Park für die Besucher vorzubereiten.

Nicht nur, dass Folie verlegt und Hackschnitzel ausgebracht wurden, auch Weiher und die nahe Isen mussten abgesichert werden. „Das haben sie wunderschön gemacht“, quittierten die Besucher den vorweihnachtlichen Lichterglanz, die Budenstadt und die Feuerstelle zum Aufwärmen. „Wir haben nahezu nur Aussteller aus Isen“, ist Zimmerer stolz. Wie es weitergeht und ob es eine Wiederholung gibt, kann er noch nicht sagen. Wegen des großen Aufwands könne es sein, dass der Markt nur alle zwei Jahre stattfindet. „Auch über die Möglichkeiten einer Zusammenlegung mit dem Nikolausmarkt werden wir nachdenken“, sagt er.

Zimmerer musste am Samstag allein die Stellung halten: Weizenbeck hatte Wichtigeres zu tun. Er war bei seiner Frau und der neugeborenen Tochter. Da selbst der namensgebende Nikolaus dem Markt am Sonntag den Rücken kehrte und im Meindlpark die Kinder beschenkte, fürchten Besucher wie Udo Schillinger, der wie Zimmerer Gemeinderat ist, um den Nikolausmarkt. Dass der Warenmarkt geeignet ist, um genügend Besucher anzulocken, glaubt er nicht. Aber auch er stimmt in das Lob der Besucher ein: „Der Markt ist sehr schön geworden.“ (Anne Huber)

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