Der eine geht, der andere kommt: Karl Fürmetz (r.) wurde nach 27 Jahren als Kassier von Fabian Friebel (2. v. r.) abgelöst. Kommandant Andreas Maier (l.) und Vereinsvorsitzender Bernhard Schex, dankten Fürmetz für dessen Einsatz und begrüßten Friebel im neuen Amt. Foto: Huber

Feuerwehr Isen

240 Alarmierungen und sieben Brände

Isen - Vorbei sind die Zeiten, als die Feuerwehren überwiegend Brände löschen mussten. Auch die Feuerwehr Isen hatte im vergangenen Jahr ein viel umfassenderes Aufgabenspektrum zu bewältigen.

Die breite Palette machte Kommandant Andreas Maier mit der Einsatzstatistik deutlich: Von den insgesamt 247 Alarmierungen bezogen sich sieben auf Brände, 53 auf technische Hilfeleistung, und die First Responder mussten zu 184 Einsätzen ausrücken. Rund 3950 Stunden haben die 48 aktiven Feuerwehrleute damit in ihr Ehrenamt investiert. Sie haben an 43 örtlichen und zahlreichen überörtlichen Übungen und Fortbildungen teilgenommen, sich im Sportraum fit gehalten, haben Geräte und Fahrzeuge gewartet und waren daneben noch bei gesellschaftlichen Anlässen präsent.

In die Annalen eingehen wird das vergangene Jahr wegen eines besonderen Ereignisses: 2015 war die Freiwillige Feuerwehr Isen Ausrichter des Bezirksjugendfeuerwehr-Zeltlagers. „Es war eine große logistische und organisatorische Herausforderung für uns“, sagte Maier. Er dankte vor allem dem Organisationsteam um Martin Kowalski und den unterstützenden Feuerwehren.

Der Kommandant ging in seinem Rechenschaftsbericht auch auf Neuerungen im Feuerwehrgerätehaus ein. Dazu gehört das neue Kommandanten-Büro, das auch der der Einsatz- und Übungsnachbereitung dient und der Erwerb einer Industriewaschmaschine sowie eines Trockners für die Einsatzkleidung. „Durch die kontinuierlichen Neu- und Ersatzbeschaffungen und dem fortwährendem Instandhalten des Gebäudes haben wir ein sehr gut funktionierendes Gerätehaus, das optisch und funktionell gut dasteht“, urteilte Maier. Als nächste Maßnahme solle der Austausch der restlichen Hallentore ins Auge gefasst werden, da diese nicht mehr richtig schließen.

Gut aufgestellt ist – das machte der Bericht von Jugendwart Martin Kowalski deutlich – auch die Jugendfeuerwehr. In elf speziellen Übungen wurden die 24 Mitglieder 320 Stunden feuerwehrtechnisch ausgebildet. „Die Jugendfeuerwehr ist die Basis und die Zukunft der Feuerwehr. Um die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr Isen auch in Zukunft sicherzustellen, müssen wir weiterhin dafür sorgen, die Jugendfeuerwehr auf einem guten Stand zu halten“, sagte er.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden Philipp Huber, Laura Maier, Frank Rzepka, Vinzent Stolz und Christian Zech in den aktiven Dienst übernommen.

Als „gut aufgestellte, professionelle Feuerwehr“, bezeichnete Vereinsvorsitzender Bernhard Schex die Isener Stützpunktwehr. Lob gab es auch von Bürgermeister Siegfried Fischer. Beeindruckt zeigte er sich von der Gesamtstundenzahl, der erfolgreichen Jugendarbeit und der Pflege des Gerätehauses.

Zu einem Wechsel im Vorstand kam es, weil Karl Fürmetz, der sich 27 Jahre gewissenhaft und routiniert um die Finanzen des Feuerwehrvereins gekümmert hat, nicht mehr zur Wahl antrat. Fabian Friebel wurde als neuer Kassier gewählt. Geehrt wurden für 30 Jahre aktiven Dienst Martin Kowalski und Anton Reich. Stefan Junker wurde zum Oberfeuerwehrmann befördert. Ein ehrendes Gedenken versprachen die Feuerwehrleute ihrem verstorbenen Ehrenkommandanten Georg Reiter zu bewahren.

Anne Huber

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