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Freuen sich über den Baubeginn: (v. l.) Kanalbauer Martin Aigner (Firma Kellhuber, Eggenfelden) Robert Brandl (Erdbau, Firma Brandl, Neufraunhofen), Bürgermeister Siegfried Fischer, Ralf Schelzke, Werner Christofori (Rathaus Isen) und Franz Franzler (Bauhof Isen).

Umfangreiche Sanierung

Apothekerberg soll zu einem Kleinod werden

Am Apothekerberg in Isen haben die Sanierungsarbeiten begonnen.

Isen – Nach zehn Jahren Entscheidungsfindung und Verhandlungen wird der untere Teil des Wegs verlegt sowie der marode Regenwasser- und Mischkanal erneuert. Weitere Arbeiten sind nötig, um eine funktionierende Oberflächenentwässerung zu gewährleisten und die vorhandenen Oberleitungen von Strom und Telekom teilweise durch Erdverkabelung zu ersetzen. Im oberen Bereich wird der Weg eine Natursteinmauer, über die ganze Länge einen Asphaltbelag mit einer Randsteinfassung aus Granit erhalten.

Im Zuge der Bauarbeiten werden die Anlieger auch an das Erdgasnetz angeschlossen. 230 000 Euro wird das gesamte Sanierungspaket laut Gemeinde kosten, davon entfallen knapp 170 000 Euro auf den Wegebau und 60 000 Euro auf den Kanalbau.

Durch die Zuwendungen im Rahmen der Städtebauförderung verringern sich die Kosten für die Kommune auf 80 000 Euro.

„Geld, das gut angelegt ist“, so Ralf Schelzke beim Pressetermin. Sein Ingenieurbüro ist mit der Planung und Bauleitung betraut der Sanierungsmaßnahmen. „Denn nach Beendigung der Bauarbeiten soll die zentrale Wegeverbindung ein städtebauliches Kleinod für allem für Fußgänger werden“.

Aufatmen können die Anlieger vermutlich im August: Dann sind nicht nur die Arbeiten abgeschlossen, ihre Gärten, die bisher durch den Weg getrennt waren, liegen dann direkt vor der Haustür. ahu

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