Faschingskomitee Isen

Auf eine Bris’ in die Fabrik

Mogst a Bris`? Die Frage durfte sich das Isener Faschingskomitte beim Besuch eines Schnuptabakherstellers stellen.

Isen – Keine neuen Kostüme waren es, sondern nur Hygiene-Mäntel, die das Faschingskomitee Isen überstreifen musste. Diese waren dem Ausflugsziel geschuldet, denn es führte die humorige Gesellschaft in die Tabak- und Schnupftabak-Fabrik Pöschl nach Geisenheisen kurz vor Landshut.

Bei einer beeindruckenden zweistündigen Führung erfuhren die Isener viel Wissenswertes über ein Unternehmen, das nicht nur größter Gewerbesteuerzahler der Marktgemeinde ist, sondern auch 350 Arbeitskräfte beschäftigt, über 20 davon als Auszubildende. Während in der Branche Rückgänge zu verzeichnen sind, verkauft Pöschl mehr wie je zuvor. Bei den Produkten handle es sich nicht um Bio-Ware, sondern um naturbelassene Ware ohne Zusatzstoffe, wie der Marketingleiter erklärte. Am Ende gab es Kostproben für alle und auch die Ungeübten genossen vorsichtig eine Gletscherprise oder einen Schmalzler. Der Name Schmalzler rührt daher, dass dieser Schnupftabak früher mit Butterschmalz verfeinert wurde.

Nachdem sich das Komitee vorher noch mit Weißwürsten in der Gastwirtschaft Oberloher gestärkt hatte, war nun eine Einkehr in einen Biergarten angesagt. Zum Glück bot sich eine gute Gelegenheit im Gasthof Waldschänke in Untersteppach. Wieder angekommen in Isen und mit dem Bewusstsein, „nie mehr so jung zusammen zu kommen wie heute“ war die Einkehr im „Ciao Italia“ ein gemütlicher Ausklang für einen außergewöhnlichen Ausflug.  az

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