AKK-Nachfolge: Laschet kommt Merz zuvor - Spahn sorgt für Überraschung

AKK-Nachfolge: Laschet kommt Merz zuvor - Spahn sorgt für Überraschung
+
Aufgepasst, die Damen: Aufmerksam verfolgen die Moderatorinnen Janin Ullmann (l.) und Lena Gercke, wie ihnen Armin Harecker die Funktionsweise seiner Kochblume aus Silikon erklärt. Der Isener ist am kommenden Dienstag in der Sendung „Das Ding des Jahres“ (immer dienstags um 20.15 Uhr auf ProSieben) zu sehen.

Tüftler Armin Harecker (73) aus Isen in TV-Show

Der Erfinder der Kochblume

  • schließen

Armin Harecker (73) aus Isen stellt am Dienstag, 12. März, die Kochblume, einen Überkoch- und Spritzschutz, in der ProSieben-Show „Das Ding des Jahres“ vor.

Isen – Ist ein Überkochschutz für Topf und Pfanne „Das Ding des Jahres“? Das will Armin Harecker herausfinden. Der 73-jährige Tüftler hat die Kochblume, einen Überkochschutz aus Silikon, erfunden – und hofft in der gleichnamigen Fernseh-Show auf den Hauptgewinn.

Erdacht hat Harecker, der mit seiner Frau Monika in der Gemeinde Isen lebt, den Deckel schon vor 30 Jahren. „Als Milchtrinker und Nudelfreund war ich immer schon mit dem Thema Überkochen konfrontiert. Am schlimmsten war es in meiner Junggesellenzeit, als Selbstversorger. Weg von der Mama, keine Ahnung vom Kochen, aber eine eigene Bude“, erzählt er. „Also gab es mindestens dreimal pro Woche Haferflockenmus oder Spaghetti mit Tomatensoße.“ Das Problem: Auf dem Gasofen kochten Milch oder Nudelwasser regelmäßig über. „Zum Saubermachen musste ich den halben Gasofen auseinander bauen. Jeder, dem das schon mal passiert ist, weiß: Das ist eine mittlere Katastrophe.“

Aus diesem Grund hat Harecker einen Überkochschutzdeckel erfunden und diesen auch zum Gebrauchsmuster angemeldet. Da dieser aber aus Aluminium gefertigt war, funktionierte er nicht zuverlässig auf allen Töpfen. Erst als das Silikon Einzug in die Küchen hielt, habe er seine Erfindung wieder aufleben lassen – die Kochblume war erfunden. „Die Kochblume ist der erste Deckel der Welt, mit dem garantiert nie wieder etwas überkocht“, sagt Harecker.

Mehr als 15 Vorteile habe seine Erfindung gegenüber handelsüblichen Deckeln, erklärt Harecker, ganz Verkaufsprofi. So könne man mit ihrer Hilfe auch Gemüse dämpfen oder die Blume als Spritzschutz in Mikrowelle und Backofen verwenden. „Aber sie hat auch einen Nachteil: Es kann sein, dass Leute Entzugserscheinungen bekommen, wenn sie nicht mehr das Zischen hören, das Milch und Wasser beim Überkochen verursachen“, sagt Harecker lachend.

Eigentlich ist der 73-Jährige gelernter Textilkaufmann. „Aber dann bin ich zum Jahrmarkt gekommen und verkaufe inzwischen seit mehr als 40 Jahren Pfannen, Töpfe – und jetzt auch die Kochblume“, erzählt der Isener, der einst das Traditionsunternehmen Harecker Pfannen gegründet hat. Dreimal im Jahr ist er mit seinen Produkten auf der Auer Dult in München, wo er die Kochblume auch selbst vorführt. Zu kaufen gibt es das Küchenutensil zudem online und auf Verbrauchermessen.

Jetzt will Harecker damit in der ProSieben-Show „Das Ding des Jahres“ den Sieg holen. In jeder Ausgabe der Sendung stellen sich zehn Tüftler mit ihren Erfindungen in fünf Duellen den Augen einer Experten-Jury und dem Urteil des Publikums. Die Jury – Amorelie-Gründerin und -Geschäftsführerin Lea-Sophie Cramer, die Moderatoren Lena Gercke und Joko Winterscheidt sowie Rewe-Einkaufschef Hans-Jürgen Moog – testet die Erfindungen auf ihre Alltagstauglichkeit und gibt ihre Meinung ab. Welche Erfindung gewinnt und welcher Sieger ins Live-Finale einzieht und die Chance auf den 100 000-Euro-Gewinn erhält, trifft das Publikum.

Dass Harecker seine Kochblume im TV vorstellen darf, daran ist seine Frau Monika Schuld: „Sie hat mich im Urlaub dafür angemeldet.“ Eine weitere Idee hat er auch schon, will aber noch nichts verraten. Nur so viel: „Es wird wieder etwas, das die Hausfrauen freuen wird.“ Er sei es von Märkten und Messen zwar gewohnt, vor Leuten zu sprechen, sagt Harecker. „Aber im Fernsehen ist das doch eine andere Qualität. Ich war schon nervös, als es ernst wurde. Aber ich hatte danach ein gutes Gefühl.“

Er wünsche sich, dass die Kochblume „irgendwann in jedem Haushalt so selbstverständlich ist wie die Kaffeemaschine oder das Teesieb“. Harecker ist von seiner Erfindung überzeugt: „Ich bin fast sicher, dass ich irgendwann einmal in den Himmel komme, weil die Frauen, die meine Kochblume daheim haben, mich garantiert in ihr Nachtgebet einschließen.“

Was die Jury zur Kochblume sagt und wie das Publikum entscheidet, ist am Dienstag, 12. März, um 20.15 Uhr in „Das Ding des Jahres“ auf ProSieben zu sehen.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Neue Idee fürs Pendeln: Start-Up aus Erding will Business-Shuttle aufbauen
Eine ganz neue Idee fürs Pendeln bringt Tobias Schemmel ins Spiel: einen Business-Shuttle, der Mitarbeiter eines Betriebs in Erding aufliest, zu ihrem Arbeitgeber fährt …
Neue Idee fürs Pendeln: Start-Up aus Erding will Business-Shuttle aufbauen
Christian Büchlmann: „Ich fühle mich voll im Saft“
Christian Büchlmann, Bürgermeisterkandidat der Freien Wähler, will bei der Kommunalwahl Amtsinhaber Hörmann in den Ruhestand schicken.
Christian Büchlmann: „Ich fühle mich voll im Saft“
Erzeugergemeinschaft Erding: Die Sorgen der Getreidebauern
Die Erzeugergemeinschaft für Qualitätsgetreide in Erding und Umgebung hat einen neuen Vorstand gewählt. Exportschwierigkeiten, Käferbefall und ein Unfall überschatten …
Erzeugergemeinschaft Erding: Die Sorgen der Getreidebauern
Seitenwind: Quadfahrerin (30) kommt von Fahrbahn ab - schwer verletzt
Der starke Wind ist vermutlich einer Quadfahrerin aus Wartenberger (30) am Sonntagnachmittag zum Verhängnis geworden.
Seitenwind: Quadfahrerin (30) kommt von Fahrbahn ab - schwer verletzt

Kommentare