Hoch soll er leben: Zu seinem 90. Geburtstag haben Hans-Edmund Lechner (4. v. r.) auch Vizelandrat Jakob Schwimmer (l.) und Isens Bürgermeister Siegfried Fischer (r.) gratuliert. Foto: Anne Huber

Hans-Edmund Lechner 90

Der Erfinder des Isener Volksfestes

Isen - Er ist ein Urgestein der Kommunalpolitik, war von 1978 bis 1996 Bürgermeister, mehrere Jahrzehnte Kreisrat und hat sechs Landräte erlebt: Hans-Edmund Lechner, den Freunde und politische Weggefährten nur „H. E.“ nennen, hat jetzt in Isen seinen 90. Geburtstag gefeiert.

Zahlreiche Maßnahmen wurden in Lechners Amtszeit in „seiner“ Marktgemeinde Isen realisiert, darunter auch der Bau der Schulturnhalle und der Straßenausbau. Die Partnerschaft mit dem niederösterreichischen Ernstbrunn hat der damalige Bürgermeister ebenfalls mit initiiert.

Selbst das Isener Volksfest geht auf den Jubilar zurück. Weil es 1984 bei der 550-Jahrfeier des Marktes Isen auf Anhieb ein großer Erfolg war, hatte Lechner die Idee, es künftig jährlich im Juni stattfinden zu lassen – die ungebrochene Feierlaune der Isener 32 Jahre danach gibt ihm Recht.

Auch wenn sich Lechner aus dem politischen Geschäft zurückgezogen hat, ist es für ihn Ehrensache, bei gesellschaftlichen Anlässen wie Vereinsjubiläen dabei zu sein. „Solang man mich einlädt und ich gut beianand bin, geh ich selbstverständlich hin“, sagt er. Den Ruhestand genießt der Jubilar, der vor 20 Jahren seine letzte Marktgemeinderatssitzung geleitet hat, zusammen mit Ehefrau Antonie. Sie ist, wie ihr Ehemann, Jahrgang 1926 und hat ihren runden Geburtstag bereits gefeiert. Ihr selbst gebackener Wiener Nusskuchen, der bei keinem Familienfest fehlen darf und der auch von der jüngsten Enkeltochter Nellie heiß geliebt wird, krönte natürlich beim Geburtstag ihres Mannes die Kaffeetafel.

Kennengelernt hat Jubilar Hans-Edmund Lechner seine spätere Ehefrau Antonie in Isen. Vier Kinder, sieben Enkel und vier Urenkel haben aus dem jungen Paar in 66 Ehejahren eine große Familie gemacht.

Anne Huber

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