Siegfried Fischer (FW). Der 62-Jährige ist seit 1996 Bürgermeistervon Isen.

Serie: Halbzeit zwischen den Kommunalwahlen 

Fischer tritt vermutlich nicht mehr an

2014 waren die Kommunalwahlen – Zeit für eine Zwischenbilanz.

Isen – Nach drei Jahren wollten wir von den amtierenden Bürgermeistern wissen, welche Projekte aus dem Wahlkampf bereits umgesetzt wurden, wo es noch hapert und wie die nächsten drei Jahre aussehen. Heute: Siegfried Fischer (62), Bürgermeister von Isen.

-Rückblick auf Ihr Wahlprogramm: Was wurde bereits umgesetzt?

Siegfried Fischer:Da ist vieles geschehen beziehungsweise wird gerade umgesetzt: Baugebiete sind in Planung/Grunderwerb ist getätigt. Die familienfreundliche Kinderbetreuung wird durch die Erweiterung der Kinderkrippe noch mal verbessert. Der Bauantrag ist bereits eingereicht. Modernisierung Kindergarten Mittbach ist abgeschlossen Jugend- und Schulsozialarbeit ist durch Personalaufstockung ausgebaut. Die Generalsanierung der Schule ist bereits in Angriff genommen. Durch den Erwerb des Seiler-Wirtsanwesens kann die Dorfmitte in Burgrain gestärkt werden. Die Sanierungsarbeiten durch den Schützenverein laufen bereits Schnelles Internet ist und wird ausgebaut. Drei Straßen im Außenbereich werden heuer ausgebaut. Klimaschutzmaßnahmen durch LED und Photovoltaik sind erfolgt.

-Was wurde noch nicht umgesetzt – und warum?

Fischer:Einiges ist noch nicht umgesetzt, unter anderem Jugendtreff, Raumprobleme der Vereine nur teilweise gelöst, Modernisierung der Ortsmitte, Neuplanung von Parkflächen. Warum? Zeit und Geld fehlen. Manches kann vielleicht auch nicht umgesetzt werden.

-Wie ist Ihr Verhältnis zu Ihrem Gemeinderat?

Fischer:Mein Verhältnis zum Gemeinderat ist sehr gut, ich hoffe umgekehrt ist es genauso.

-Was war in den vergangenen drei Jahren als Bürgermeister Ihr schönstes Erlebnis?

Fischer:Als Bürgermeister hat man viele schöne Erlebnisse. Da gehört eine richtige Personalentscheidung oder Hilfe für jemanden in schwieriger Lebenslage genauso dazu wie das besondere Engagement eines Vereines, der gelungene Erwerb von Bauland, eine schöne Veranstaltung oder etwa die aufgeschlossene und freundliche Haltung unserer Bevölkerung zu unseren Flüchtlingen sowie deren sehr gute Begleitung durch den Helferkreis..

-Welches war besonders ernüchternd?

Fischer:Dass man sich auf ein gegebenes Wort halt manchmal doch nicht verlassen kann.

-Gibt es etwas, das Sie in den nächsten drei Jahren anders machen wollen?

Fischer:Man muss sich den Gegebenheiten ständig anpassen. Vielleicht sollte ich mich gesünder ernähren.

-Vorausschau auf 2020: Machen Sie’s noch einmal?

Fischer:Vermutlich nicht.  ar

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