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Wollen neue Ideen einbringen (v. l.): Elke Lämmlein, Rainer Annuscheit, Bernhard Thalhammer Veronika Senden und (nicht auf dem Foto) Martin a Nicolai.

Theaterverein Isen

Frischer Wind auf der Bühne

Führungswechsel beim Theaterverein Isen. Der bisherige Vorsitzende Franz Drasch und seine Stellvertreterin Sibylle Brenninger haben sich nicht mehr zur Wahl gestellt. Die Nachfolger sind voller Tatendrang.

Lengdorf Bernhard Thalhammer und sein Stellvertreter Rainer Annuscheit sind die neuen Vorsitzenden des Theatervereins Isen. Sie sollen – so der Wunsch von Franz Drasch, der nach 14 Jahren nicht mehr als Vorsitzender kandidierte – für neue Ideen und frischen Wind auf der Bühne sorgen. Ebenso wie Drasch hatte sich auch die bisherige 2. Vorsitzende, Sibylle Brenninger, nicht mehr zur Wahl gestellt. Die Kasse führt Elke Lämmlein, Schriftführerin bleibt Veronika Senden. Erstmals gehört auch Bühnenmeisterin Martina Nicolai dem Vorstand an.

Nachdem Edith Riedl aus gesundheitlichen Gründen ihren Platz am Mischpult verlässt, ist Tonmeister James Riedl auf die Hilfe der Theatergruppe angewiesen. Bis sich jemand findet, der fest beim Ton mitarbeitet, wollen sich einzelne Mitglieder die Tonassistenz teilen. Auch bei der Kostümverwaltung ist eine Arbeitsteilung zwischen Dorit Höhn und Sieglinde Drasch geplant; die Kostüme lässt der Verein künftig hauptsächlich von Lucia Stolz nähen.

Noch nichts Konkretes wurde über die kommenden Stücke gesagt. „Es gibt ein Märchen“, sagte Barbara Wimmer über das Kinderstück 2017. Lustig – und möglicherweise bairisch – soll das Stück für Erwachsene werden, das 2018 zur Aufführung kommen soll, verriet Thalhammer.

„Wir würden uns über neue Leute, die bei uns mitspielen wollen, sehr freuen“, sagen die Vorsitzenden. Sie wissen aber, dass das aufwändige Hobby mit seinen monatelangen Proben auf immer weniger Interesse stößt. Rückläufig, „mit Tendenz nach unten“, ist auch die Mitgliederzahl: 69 Theaterenthusiasten sind vor und hinter der Bühne aktiv oder unterstützen den Verein als passive Mitglieder. Um für Vereinsnachwuchs zu sorgen, soll der Versuch gestartet werden, wieder eine Kindergruppe auf die Beine zu stellen.

Besser nützen will man die Räume, die die Gemeinde im ehemaligen Gasthaus Seiler in Burgrain zur Verfügung stellt. „Mal schauen, was sich da machen lässt“, sagte Annuscheit. Um bei offiziellen Anlässen repräsentativ in neuen T-Shirts und Hemden auftreten zu können, werden dringend Sponsoren gesucht. Eine Finanzspritze ist nötig, weil durch den Kauf neuer Headsets für die Schauspieler die Vereinskasse stark belastet wurde. Um dem Publikum optimalen Sound zu bieten, hat der Verein knapp 8000 Euro ausgegeben und damit „die größte Ausgabe in der Vereinsgeschichte“ getätigt.

Anne Huber

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