Der neue gastronomische Treffpunkt in Isen: Denis Faroß baut das ehemalige Gasthaus Anzenberger um.
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Der neue gastronomische Treffpunkt in Isen: Denis Faroß baut das ehemalige Gasthaus Anzenberger um.

Denis Faroß eröffnet Anfang Juli im ehemaligen Gasthaus Anzenberger in Isen sein „Café Eins“

Frühstück, Mittagsangebote und Abendüberraschungen

Für frischen Wind in der Gastronomie will Denis Faroß mit einem Tagescafé am Isener Marktplatz sorgen.

Isen – Für frischen Wind in der Gastronomie will Denis Faroß mit einem Tagescafé am Isener Marktplatz sorgen. Die Neueröffnung ist für Anfang Juli geplant. Noch gibt es viel zu tun im ehemaligen Gasthaus Anzenberger. Denn die Einrichtung ist seit dem letzten Umbau vor über 30 Jahren nicht nur in die Jahre gekommen, sie entspricht auch nicht den besonderen Anforderungen eines Tagescafés.

Vor der Ausstattung mit Lounge-Möbeln im hinteren Teil und eher klassischen Kaffeehausmöbeln im vorderen Bereich standen zunächst die Verkleinerung des Lokals sowie der Einbau einer zentral platzierten Theke an. „Man soll im Kaffeehausbereich schon von seinem Platz aus entscheiden können: Den Kuchen will ich“, sagt Faroß.

Optisch setzt der 34-Jährige auf eine Mischung „aus moderner Wirkung und klassischem Stil“ mit Fußboden in Holzoptik und vielen Pflanzen. Nichts hält Faroß davon, „nur alte Stühle rein zu stellen und zu sagen: So, das ist jetzt ein hippes Café“. Sein „gemütlicher Wohlfühlort“ im Herzen der Marktgemeinde soll alle Generationen ansprechen.

Auch an der Speisekarte feilt der junge Gastronom noch. Sicher ist, dass es neben Frühstück am Vormittag auch belegte Brote geben wird. Darunter versteht Faroß frisch zubereitete und warme Focaccia in verschiedenen Variationen. Über weitere Mittagsangebote denkt er noch nach. Auch selbst gebackenen Kuchen will er anbieten. Das Brot und die Rezepte für die Kuchen stammen von Faroß’ Kooperationspartner, der Grünwalder Bäckerei Brotzeit. Diverse Brotsorten und Kuchen sollen im Laden auch zum Mitnehmen verkauft werden. Den Kaffee bezieht er von der Unterhachinger Rösterei Supremo, die Getränke liefert der Dorfener Getränkehandel Kratzer. Klein, aber von hervorragender Qualität soll die Menü-Auswahl sein, so der gebürtige Leipziger, den die Liebe nach Oberbayern verschlagen hat.

Faroß, der in St. Wolfgang lebt, besitzt umfassende Kenntnisse in der Gastronomie. 17 Jahre hat er im Service und an der Bar gearbeitet. Von Corona lässt er sich nicht abschrecken. „Im Gegenteil: Ich weiß, dass der To-Go-Bereich ein wichtiger Geschäftsbereich sein wird und kann mich von vornherein darauf einstellen“, sagt er. Mit der Außengastronomie, die er auf dem Marktplatz beim Brunnen anbietet, ist er zudem für Teillockerungen und normalen Restaurantbetrieb gut gerüstet.

Auch einen Namen hat er schon gefunden: „Café Eins“ soll das neue Lokal heißen, das von sieben oder acht Uhr bis 18 Uhr geöffnet haben soll. Den Montag hat Faroß als Ruhetag vorgesehen. „Isen darf sich darauf freuen“, sagt er selbstbewusst. Doch nicht nur Isener will er ansprechen: Sein Café habe das Zeug, auch Gäste von auswärts zu einem Besuch der Marktgemeinde zu veranlassen, ist er überzeugt. Auch für die Zukunft hat Faroß schon Pläne: Die ehemalige Weinstube, die zum Lokal gehört, hat er als Ort für „Abendüberraschungen“ ins Auge gefasst. Bis es soweit ist, will er sich mit Qualität und Service einen Namen machen. Denn von einem ist der künftige Wirt überzeugt: Isen braucht ein Tagescafé, das beides bietet: gute Qualität und guten Service.

Anne Huber

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