Straße Buchschachen

Gemeinde investiert 110 000 Euro in Ausbau

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XVor einem Jahr hat die Straße den Marktgemeinderat zuletzt beschäftigt. Damals war man zu dem Schluss gekommen, dass eine Kostenübernahme nur möglich ist, wenn die Straße im Austausch geben die vorhandene Gemeindeverbindungsstraße in den Besitz der Kommune übergeht.

Diese Regelung ist nun erfolgt. „Die Zusage ist inzwischen da“, versicherte Bürgermeister Siegfried Fischer (FW) im Gemeinderat, „es gibt keine Probleme“. Unklar ist allerdings, ob die Maßnahme in das laufende Eler-Programm aufgenommen werden kann. Im Rahmen des Europäischen Landschaftsfond für die Entwicklung des ländlichen Raums, nach dem die Straßenbaumaßnahmen Niederöd – Dellerl und Lichtenweg – Stetten als erstes Paket durchgeführt werden, wäre „aus haushaltstechnischer Sicht“ noch Platz für die Gemeindeverbindungsstraße Buchschachen. Allerdings ist sich die Verwaltung nicht sicher, ob der Antrag für die Straße in Buchschachen fristgerecht eingereicht werden kann. Denn noch ist die Zufahrt auf die Kreisstraße ED 10 nicht geklärt.

Doch auch wenn es mit den Zuschüssen nicht klappen sollte, die Kommune will die Straße notfalls auch auf eigene Kosten fertigstellen. „Wir wissen nicht, ob sich der Unterbau in drei Jahren noch nutzen lässt“, sagte Fischer. So lange würde es dauern, bis das nächste Maßnahmenpaket durchgeführt werden könnte. Ursprünglich sollten einzelne Straßensanierungen im Außenbereich nach den so genannten Hofzufahrtenprogramm gefördert werden. Doch zwischenzeitlich haben Umstrukturierungen zu einer Auflösung des Verbands für Ländliche Entwicklung geführt; für die Straßenbaumaßnahmen ist nun das neue Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum zuständig. Die Bruttokosten für den Ausbau der Straße Buchschachen-Anwesen Lechner betragen 110 000 Euro. Im Frühjahr soll begonnen werden.  ahu

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