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Herzlich Lachen musste auch Pfarrer Josef Kriechbaumer über die vielen Einlagen zu seinem Geburtstag.

Josef Kriechbaumer 60

Gläubige lassen Pfarrer hochleben

Der Pfarrverband Isen hat Pfarrer Pfarrer Josef Kriechbaumer hochleben lassen. Der feierte seinen 60. Geburtstag.

Isen – Man wird nur einmal 60, dachten sich die Verantwortlichen im Pfarrverband und feierten den Geburtstag von Pfarrer Josef Kriechbaumer kräftig. Ob der Auftritt von „Doppelgänger“ Hans Schrimpf, die Darbietungen von Kinder- und Kirchenchor oder die „Pfarrverbandsspezialwissensprüfung“: Jubilar und Gäste hatten viel Spaß am abwechslungsreichen und unterhaltsamen Programm.

Pfarrer Kriechbaumer wird 60: Gläubige feiern ihn

Mit dabei war im Pfarrheim, wo sich um die 250 Gäste eingefunden hatten, auch eine extra gegründete Gruppe, die den Geistlichen aussang. Da wurden nicht nur Einkaufsgewohnheiten aufgedeckt, auch Kriechbaumers favorisierte Kopfbedeckung – der legendäre Bluesbrothers-Hut – seine Leidenschaft fürs Spazierengehen und für (schnelles) Radfahren kamen musikalisch aufs Tapet. Lustig ging es auch beim Kinderchor zu, „Oh hängt ihn auf“, das Spottlied aus dem Vormärz, sorgte vor allem auch beim Geburtstagskind für Heiterkeit.

Aufgefordert mitzuraten waren beim Wissenstest auch die Gäste. Dass ein Turm des Freisinger Doms dem Kirchturm der Isener St. Zeno-Pfarrkirche zum Verwechseln ähnlich sieht, führte nicht nur Pfarrer Kriechbaumer aufs Glatteis. Doch mit Hilfe von Publikumsjokern konnte sich der Seelsorger wacker schlagen und die meisten Details richtig zuordnen.

Statt Geschenken hatte sich der Pfarrer Spenden für Syrien gewünscht. Eine Aktion des katholischen Missionswerk Missio unterstützt in der Erdiözese Pyrgou der Orthodoxen Kirche den Aufbau eines landwirtschaftlichen Betriebs. Vom Spendenerlös, 4000 Euro sind bereits am Geburtstagsabend zusammengekommen, sollen, so der Wunsch des Pfarrers Kühe, angeschafft werden. „Ich habe mit 1000 Euro gerechnet und bin vom vorläufigen Ergebnis vollkommen überrascht“, sagt Kriechbaumer.

Doch der Seelsorger war nicht nur von den Spenden begeistert, auch dass die Messe im Gottesdienst, der der fröhlichen Geburtstagsfeier vorausgegangen war, von Streichern begleitet wurde, hat ihn sehr gefreut. Sein Dank galt deswegen Kirchenmusiker Lorenz Gömbi, dessen Chöre zusammen mit der Blaskapelle für die Musik bei der Feier sorgten.

Auch wenn der Pfarrer nach dem Motto lebt „Man soll die Feste feiern, wie sie fallen“, sind ihm die Schattenseiten des Lebens nicht fremd. In der Predigt des Gottesdienstes ging Kriechbaumer auf den Zusammenhang von Seele und Körper ein. Christen, so seine Aufforderung, sollten es von vornherein vermeiden, ihre Mitmenschen zu kränken. Der heilige Blasius, zu dessen Ehren der Gottesdienst gefeiert wurde, habe als Arzt körperliche Gebrechen geheilt und als Christ seelische Verletzungen. Er solle den Christen dabei ein Vorbild sein, statt Kränkungen auszusprechen, den Mitmenschen aufmerksam zuzuhören.

Anne Huber

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