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Einsatzklar sind (v. l.) Roman Geisenfeld, Marie Huber und Ulrich Oberpichler an der neuen Rettungswache Isen des BRK Mühldorf. 

Neue Rettungswache des BRK Mühldorf in Isen ist jetzt in Betrieb

Die Retter aus der Autowerkstatt

  • Hans Moritz
    vonHans Moritz
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Die Notfallversorgung im Landkreis Erding ist zu Monatsbeginn deutlich verbessert worden. In Isen ist zum 1. Juni die neue Rettungswache in Betrieb genommen worden.

Isen/Mühldorf –  Besetzt wird sie vom Bayerischen Roten Kreuz, kurioserweise aber nicht vom Kreisverband Erding, sondern von dem aus Mühldorf. Er hatte die Ausschreibung des Zweckverbandes für Rettungswesen und Feuerwehralarmierung Erding–Ebersberg–Freising (ZRF) gewonnen.

Der Ansiedelung vorausgegangen war das so genannte Trust-Gutachten des bayerischen Innenministeriums. Das lässt vom Institut für Notfallmedizin der Uni München regelmäßig überprüfen, ob ein Landkreis ausreichend abgedeckt ist, um schnell Hilfe leisten zu können. Bei der jüngsten Erhebung wurde eine Unterdeckung in der Landkreismitte festgestellt. Seit März steht fest, dass das BRK Mühldorf diese Lücke schließt. Die Wache in der ehemaligen Kfz-Werkstätte Baumgartner an der Josef-Bischof-Straße 27 in Isen ist täglich von 8 bis 20 Uhr besetzt und wird nach Notrufen über 112 von der Integrierten Leitstelle Erding (ILS) alarmiert.

BRK-Sprecherin Tina Buchner lobt, dass der Standort sehr zentral gelegen sei und für Fahrzeug und Personal ausreichend Platz biete. Der Rettungswagen steht in der früheren Waschhalle und ist deshalb auch im Winter schnell einsatzbereit.

Weitere Rettungswachen gibt es in Erding, Dorfen und Taufkirchen, die vom BRK Erding betrieben werden, den Standort Langenpreising der Johanniter Unfallhilfe und die Station des Malteser Hilfsdienstes am Flughafen.

Das BRK Mühldorf verfügt über vier Wachen. 160 Mitarbeiter absolvierten voriges Jahr rund 21 000 Einsätze und waren dafür 720 000 Kilometer auf Achse  ham

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