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Start frei für den Hochbehälter gaben gestern (v. l.) Werner Christofori (Geschäftsführer Markt Isen), Franz Franzler (Bauhof), die Bauunternehmer Alois Sigl und Thomas Wolfbauer, Rupert Häusler (früherer Bauhofleiter), Projektleiter Bernhard Wernthaler, Franz Kellner (Bauhof) und Bürgermeister Siegfried Fischer. 

Neuer Hochbehälter

Isen optimiert seine Wasserversorgung

Die Arbeiten für den neuen Hochbehälter sind angelaufen. Auf die aktuell durchgeführten Tiefbauarbeiten folgen in Kürze die Verbauarbeiten. Danach wird mit dem Abbruch der alten Behälter begonnen.

Von Anne Huber

Isen – Bis zum Herbst soll die Außenhülle des neuen Trinkwasserspeichers stehen. Nach Abschluss des Innenausbaus soll der Hochbehälter im Mai 2018 in Betrieb gehen.

„Wir liegen mit dem Beginn gut in im Zeitplan“, sagte Projektleiter Bernhard Wernthaler (Ingenieurbüro Hausmann und Rieger) gestern beim Pressetermin auf der Baustelle. Wie Bürgermeister Siegfried Fischer berichtete, seien die Anwohner im Vorfeld über die erforderlichen Baumaßnahme unterrichtet worden. „Die Anwohner haben sehr verständnisvoll reagiert“, sagte Fischer. Umfangreiche Bohrungen werden nötig, um den Verbau erschütterungsfrei (und möglichst lärmfrei) einsetzen zu können. Dabei werden Bohrpfähle eingelassen, die später ausgefacht werden. Fischer freute sich nicht nur über das guten Einvernehmen mit den Anwohnern. Auch dass für den Bauabschnitt mit den Bauunternehmen Sigl (Lengdorf) und Wolfbauer (Isen) sowie der Zimmerei Stöger (Burgrain) Firmen vor Ort beauftragt werden konnten, bewertete er positiv.

Mit dem Neubau des Hochbehälters optimiert der Markt Isen seine Wasserversorgung. Damit man künftig über eine ausreichende Reserve verfügt, wurden die beiden Wasserkammern entsprechend groß geplant. Sie haben bei einer Länge von rund 18 Meter, einer Breite von 5 Meter einer Länge von 4,5 Meter ein Gesamtvolumen von 700 Kubikmeter. Während der Bauphase bezieht der Markt Isen sein Trinkwasser vom Wasserzweckverband Mittbach-Gruppe. „Seit zwei Wochen fließt Mittbacher Wasser aus den Hähnen“, berichtete Wernthaler.

Das Mittbacher Wasser stammt wie das Isener Trinkwasser aus dem gemeinsamen Schutzgebiet bei Loipfing. Im Härtegrad „hart“ stammt das Grundwasser, zu dessen Gewinnung die Mittbachgruppe Brunnen betreibt, mit dem Isener Quellwasser überein. Der Nitratgehalt liegt bei 31,3 mg/l und damit deutlich unter dem Grenzwert 50 mg/l, den die Trinkwasserverordnung vor- schreibt (alle Werte findet man unter: www.wzv-mittbachgruppe.de/media/formulare/Wasserqualitaet_2016.pdf.) Die Gesamtkosten des Neubaus werden voraussichtlich rund 1,9 Millionen Euro betragen.

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