Schnuppern ausdrücklich erlaubt: Kräutersalze sind die Spezialität von Helga Röder (r.). Die Isenerin ließ auf dem Gartlermarkt des Ortsverschönerungsvereins die Besucher von den Mischungen probieren. Hier war für alle Sinne etwas geboten.
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Schnuppern ausdrücklich erlaubt: Kräutersalze sind die Spezialität von Helga Röder (r.). Die Isenerin ließ auf dem Gartlermarkt des Ortsverschönerungsvereins die Besucher von den Mischungen probieren. Hier war für alle Sinne etwas geboten. 
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Isener Gartlermarkt 

Zwischen Küchenkräutern und scharfen Messern

Von Honig bis Vogelhäuschen, von Kürbissen bis zum Pflanzentausch: Der Isener Gartlermarkt hatte viel zu bieten.

IsenMit Produkten rund um den Garten konnten sich die Besucher des Isener Gartlermarkts eindecken. Dazu gehörten nicht nur Selbstgebasteltes am Stand der Kindergruppe, Honig, Gewürzmischungen, Vogelhäuschen, Türkränze, Tomatenstäbe, Kürbisse und vieles mehr. Auch beim Pflanzentausch war einiges los.

„Wofür verwendet man denn Küchenschellen?“, wollte eine Besucherin wissen. Die Frage outete sie als Gartenneuling, denn obwohl die Pflanze bei den Küchenkräutern lag und ihr Name eine Nähe zu Gewürzen vermuten lässt, handelt es sich bei der Kuh- oder Küchenschelle um eine in Teilen giftige Staudenpflanze. „Nicht verwenden, die ist giftig“, lautete daher die Antwort von Marianne Schwarzbach, eine der Helferinnen des Ortsverschönerungsvereins (OVV). Zusammen mit ihren Kolleginnen verteilte sie nicht nur Pflanzen, sondern beriet auch über Standort und Pflege. Statt der Küchenschelle bot sie der Besucherin die Gewürzpflanze Ysop an.

Die jungen Pflanzen hatte Peter Gasteiger, Gärtner und Kräuterexperte der Klostergärtnerei Gars, vorbeigebracht. „Die ersten Pflanzeninteressenten waren um 11 Uhr da“, berichtete OVV-Vorsitzende Petra Forstmaier. Bereits am Tag vorher hatte sie mit ihren Helfern mit dem Aufbau des Marktes begonnen. „So ein Team wie bei uns ist ein Traum für jeden Verein“, lobte sie. Die Mitglieder waren auch für Kulinarisches verantwortlich – von süßen Apfelkiachen bis zu deftigen Schupfnudeln mit Kraut.

Auch heuer hat Forstmaier darauf geachtet, dass die Besucher ein vielfältiges Angebot vorfinden. Dazu gehört auch Scheren- und Messerschleifen. „Kurz nachdem wir eröffnet hatten, war vor dem Stand von Noriaki Narushima eine richtige Menschentraube“, sagt die Vorsitzende. Traditionell sind immer viele Isener dabei – wie Maria Kern, die neben Gläsern mit Bachleitner Honig einen Schaukasten mit einer Bienenwabe samt Bienen ausstellte, oder Helga Röder, die die Besucher ihre Salzmischungen in Öl probieren ließ. Daneben waren auch zahlreiche Aussteller aus der Region dabei.

Anne Huber

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