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Zauberhaft: Ben Profane mit einer Zuschauerin auf der Bühne im Klement-Saal.

Ben Profane in Isen

Mehr als nur eine Zaubershow

Isen – Es handelt sich zwar um eine richtige Zaubershow, aber die Art und Weise, wie Ben Profane diese im Klement-Saal gestaltet, macht sie ziemlich ungewöhnlich.

Mit feinem Humor und ungemeinem Charme bringt er seine gerissenen Tricks im Plauderton unter die Leute und diese folgen ihm auch noch bereitwillig auf die Bühne.

Wie ein Anti-Showman, wie ein Peter Lustig der Magie erklärt er sogar vieles, aber eben doch nicht alles. Auch dass eine Musikeinspielung aus technischen Gründen nicht klappt, passt zur gar nicht perfekten Show. Fast scheint er seine Magier-Kollegen gemäß seinem Programmtitel „Profane Zeiten“ zu entzaubern, aber das ist nur Masche. Auch die Zauberutensilien des gelernten Physikers wie Bandgenerator oder Konfettikanone dienen nur zur Ablenkung für den eigentlichen Trick. Verblüffend ist seine Methode des Body-Readings, als er Rücken an Rücken mit einer Frau aus dem Publikum, deren Zeichnung simultan nachahmt.

Modern, aber nicht weniger magisch wird es, wenn Profane den Namen eines Facebook-Freundes korrekt aufschreibt oder den Gegenstand errät, den jemand jüngst auf Ebay verkauft hat. Nebenbei streut er seine moralischen Bedenken ein, dass zu viel Internet dem Einzelhandel schadet und belehrt das Publikum, dass egal was man tut, dieses immer mit Freude machen soll. Und die Freude am Zaubern kann man ihm wirklich nicht absprechen, dem Ben Profane. 

Albert Zimmerer

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