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interkommunaler Energienutzungsplan

Mehr LED-Lampen für Isens Straßen

Durch die Umrüstung der Straßenlampen auf LED-Beleuchtung kann die Marktgemeinde Isen eine Menge Energie sparen. Derzeit werden nur in vier Prozent der Lampen LED-Leuten verwendet.

Von Anne Huber

Isen – Das Institut für Elektrotechnik (IfE) an der Technischen Hochschule Amberg-Weiden hat im Auftrag der Kommunen Buch am Buchrain, Finsing, Forstern, Isen, Pastetten, St. Wolfgang und Walpertskirchen einen interkommunalen Energienutzungsplan erstellt. In der Sitzung des Marktgemeinderates am Dienstagabend stellte Bürgermeister Siegfried Fischer (FW) die relevanten Daten und Ergebnisse vor.

Von besonderem Interesse waren für den Markt Isen die Detailmaßnahmen Straßenbeleuchtung, Eigenstromnutzung von kommunalen Liegenschaften sowie die Wärmeversorgung der Schule. Der Energienutzungsplan sieht in der Umrüstung der Leuchtmittel die Möglichkeit zu einer „erheblichen Energieeinsparung beziehungsweise Energieeffizienz. Vordringlich sei, die 82 vorhandenen Quecksilberdampflampen in 20 Straßenzügen durch eine effiziente LED-Beleuchtung auszutauschen. „Da wollen wir dran bleiben“, erklärte Fischer. Bereits seit Jahr 2015 werden vorhandene Leuchtmittel gegen LED-Technik ausgetauscht. Im aktuellen Haushalt sind 70 000 Euro für die Fortführung der Maßnahme vorgesehen.

Kurz vor dem Abschluss steht ein weiteres Projekt, das durch das IfE vorbereitet wurde. Bereits im Mai 2016 hatte der Marktgemeinderat beschlossen, eine Photovoltaikanlage auf den Dächern von Betriebsgebäude und Trafohäuschen der Kläranlage zu errichten. Inzwischen wurde die Anlage von der Firma R&A Sicherheitstechnik, Erding, montiert. Sie soll in Kürze in Betrieb gehen. Auch der geplante Erweiterungsbau der kommunalen Kinderkrippe soll eine Photovoltaikanlage bekommen. Ob auch die Grund- und Mittelschule mit der Solartechnik ausgestattet werden kann, wird derzeit im Rahmen der Planung der Generalsanierung überprüft.

Untersucht wurde vom IfE auch die Wärmeversorgung der Schule, wobei zwischen der alleinigen Versorgung der Schule und der Wärmeversorgung der Schule und eines Gebietsumgriffs im Rahmen eines kleinen Wärmenetzes unterschieden wurde. Als wirtschaftlichste Variante stellte sich dabei eine Kombination aus Hackgutkessel und Erdgaskessel heraus. Wegen der geplanten Generalsanierung und der dadurch entstehenden Kosten wird die Umsetzung vorerst auf Eis gelegt.

Das IfE hat den Energienutzungsplan auf der Basis der für das Klimaschutzkonzept ermittelten Daten erstellt. Die Gesamtkosten für alle Gemeinden betrugen rund 103 000 Euro; der finanzielle Aufwand für den Markt Isen beträgt 13 780 Euro.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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