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Mit Können und Geschicklichkeit (v. l.): Gauschützenmeister Erich Eisenberger mit den Siegern des Schützenmeisterschießens Josef Rott, Maria Wittmann und Lu kas Griesbeck. 

Schützenmeisterschiessen

Mit gutem Auge und flinken Händen

Eine Riesengaudi war auch heuer wieder das Schützenmeisterschießen des Gaus Wasserburg-Haag, das diesmal bei der Feuerschützengesellschaft (FSG) Isen ausgetragen wurde.

Isen Wobei man eher von einem Sechskampf sprechen muss, da außer dem Schießen mit Luftgewehr oder Luftpistole noch fünf „besondere Disziplinen“ auf dem Programm standen.

Während beim Armbrustschießen noch gutes Auge und sichere Hand ausschlaggebend waren, musste man beim Adlerschießen schon Glück haben, um eine hohe Punktzahl zu erreichen. Die nächsten drei Wettbewerbe wurden im Stüberl fortgesetzt.

Zunächst galt es, einen Kasten Bierflaschen möglichst schnell zu öffnen. Etwas schwieriger gestaltete sich das klassische Memory-Spiel. Je schneller die passenden Kartenpaare gefunden wurden, desto mehr Punkte gab es. Die „Königsdisziplin“ war allerdings das Abtippen eines kurzen Textes mit einer alten Triumph-Schreibmaschine. Die mühsam erarbeiteten Punkte pro Wort wurden durch Abzüge wegen Schreibfehlern wieder verringert.

Obwohl unter den 39 Teilnehmern nur vier Frauen waren, gewann am Ende Maria Wittmann überlegen mit 546 Punkten. Es war das erste Mal, dass die Schützenmeisterin aus Kirchdorf mit dabei war. Sie darf nun im nächsten Jahr das Schützenmeisterschießen ausrichten. Den zweiten Platz belegte Gastgeber Josef Rott mit 516 Punkten, gefolgt von Lukas Griesbeck von Hubertus Weiher mit 485 Punkten. Auch für Griesbeck war es das erste Schützenmeisterschießen, da er erst im vergangenen November zum Schützenmeister gewählt worden war.

Albert Zimmerer

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