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Richtfest bei Kaiserwetter: Bürgermeister Siegfried Fischer (l.) mit Projektanten, Bauhof- und Rathausmitarbeitern beim Richtspruch, den auf dem Dach Andreas Stöger von der gleichnamigen Zimmerei ausführte.

Richtfest

Neuer Trinkwasserspeicher für Isen

In der Münchner Straße in Isen entsteht derzeit der neue Trinkwasserspeicher der Kommune. Kosten und Bauzeit liegen im Plan, wurde gestern beim Richtfest bekannt gegeben.

Isen – Bevor Mitte Juni 2018 wieder Isener Trinkwasser aus den Wasserhähnen im Ort fließen wird, ist allerdings noch einiges zu tun. Wie Bernhard Wernthaler, Projektleiter für Planung und Bauüberwachung, mitteilte, soll bis Ende dieses Jahres der Innenausbau abgeschlossen sein. Ab Januar kommenden Jahres erfolgt der eigentliche Anlagenbau. Wenn im Juni der Leitungsbau fertiggestellt sein wird, endet auch die Versorgung Isens durch den Wasserzweckverband Mittbach-Gruppe. Im September werden dann auch die Außenanlagen des neuen Trinkwasserspeichers fertig sein.

Bürgermeister Siegfried Fischer (FW) nutzte die „kleine Hebweihfeier“, um sich bei allen Beteiligten zu bedanken. „Wir haben mit der Baustelle Glück gehabt“, sagte er. So sei bislang nicht nur alles unfallfrei gelaufen, auch die gute und sorgfältige Ingenieurarbeit sowie die vertrauensvolle und respektvolle Zusammenarbeit mit Firmen und Nachbarn zeichne den Neubau des Hochbehälters aus. Sein besonderer Dank galt Projektleiter Wernthaler und dem Geschäftsführer des Isener Rathauses, Werner Christofori. „Die Zwei sind die Baustelle“, stellte Fischer ihren besonderen Einsatz heraus.

„Ohne Richtspruch geht’s nicht“, leitete der Bürgermeister dann zum eigentlichen Brauch über. Zimmerermeister Andreas Stöger hatte sich humorvolle Worte einfallen lassen, um den Bauherren, Planern und ausführenden Arbeitern zu danken. Auch dass die Baufirma Wolfbauer den Rohbau schneller als vorgesehen errichtet hat, ließ Stöger in den Richtspruch einfließen.

Die wesentlichen Zahlen nannte Projektleiter Wernthaler: 150 Kubikmeter Erdaushub waren nötig, um die beiden Wasserkammern zu errichten, 350 Kubikmeter Beton und 46 Tonnen Stahl wurden verbaut. Der Budgetplan, der sich auf 1,6 Millionen Euro beläuft, werde eingehalten, sagte Wernthaler. Der neue Hochbehälter wird ein Volumen von 700 Kubikmetern Wasser haben. Die beiden Wasserkammern werden mit Edelstahl ausgekleidet.

Der Markt Isen rechnet damit, dass während der Lebensdauer des Trinkwasserspeichers, der mit 50 Jahren angesetzt ist, keine größeren Instandhaltungsmaßnahmen nötig werden.  ahu

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