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Dank der Pfarrei: Pfarrer Josef Krie chbaumer (r.) und die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Irmgard Hibler (l.), dankten langjährigen Lektoren und Kommunionausteilern sowie Krippenbauer Martin Mayr (2. v. l.).

Pfarrei Isen

Pfarrgemeinderat wünscht sich Lob und Kritik

Den Verantwortlichen der Pfarrei Isen liegt viel an Meinung und Mitwirken der Mitglieder der Kirchengemeinde. Das hat die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Irmgard Hibler, in der Pfarrversammlung deutlich gemacht.

Isen – „Scheuen Sie sich nicht, Ihre Meinung kundzutun, nutzen Sie die Möglichkeit des Gedankenaustausches“, sagte sie. Hibler wies auf die Möglichkeit hin, dazu den in der Kirche angebrachten Lob- und Meckerkasten zu benutzen.

Die Zahlen für 2017 und 2016 legte Pfarrer Josef Kriechbaumer vor, der mittlerweile seit elf Jahren als Seelsorger in der Pfarrei Isen tätig ist. In der Pfarrei leben derzeit 3100 Katholiken. Demnach gab es 13 Kirchenaustritte (2016: 18), 42 Taufen (26), 37 Erstkommunion (29), 36 Firmungen (35), sechs Trauungen (3) und 29 Begräbnisse (38). Der Gottesdienst wurden durchschnittlich von zehn Prozent der Katholiken besucht. Im kirchlichen Kindergarten wird 75 Kinder betreut, den angeschlossenen Hort besuchen 21 Grundschüler

Rechenschaft über ihre Arbeit gaben die Sprecher der vier Sachausschüsse ab. Gemeindereferent Bernhard Schweiger präsentierte eine aktive und erfolgreiche Kinder- und Jugendarbeit. Aus dem Gedanken „Was können wir machen, damit die Kirche lebt?“ seien unter anderem erfolgreiche Aktionen wie Lagerfeuergottesdienst, Lichtmess- und Kryptaandacht entstanden. Für die große Zahl an Ministranten – 97 seien es auf dem Papier – werde er von Kollegen aus anderen Pfarreien beneidet.

Dass sich Erwachsene am besten durch Vortragende aus den eigenen Reihen dazu motivieren lassen, zu den Veranstaltungen zu kommen, stellte Irmgard Hibler (Erwachsenenbildung) dar. So seien die Vorträge von Diakon Willibald Greinsdorfer und Reinold Härtel, dem bekannten Kenner der Kirchen- und Lokalgeschichte, bestens besucht gewesen. Wie bewegt der Pfarrverband ist, schilderte Hibler anhand von Reisen, Ausflügen und Wallfahrten. Während bei den Wallfahrten erfreulicherweise eine steigende Teilnehmerzahl zu verzeichnen sei, wünschte sich die Vorsitzende mehr Teilnehmer beim Flurumgang.

Renate Larasser (Feste und Veranstaltungen) informierte über den Pfarrball und das Pfarrfest. Von dessen Erlös sei ein Betrag in Höhe von 500 Euro an die Pfarrbücherei übergeben worden, außerdem seien Altardecken mitfinanziert worden und die Sternträger hätten neue Gewänder bekommen, sagte sie.

Um Umwelt ging es im Bericht von Balthasar Nußrainer. Dank des äußerst effizienten Arbeitskreises konnten rund 15 000 Euro Kosten jährlich eingespart werden. „Nicht, weil wir die Heizung abgedreht haben, sondern weil wir für eine funktionierende Heizung gesorgt haben“. Einsparungen von Energie und Kosten seien durch neue Lieferverträge, Austausch von Leuchtmitteln und eine neue Heizungspumpe möglich geworden.

Kirchenmusik war das Thema von Lorenz Gömbi. Probleme bereiteten in seinem Bereich Kinder- und Jugendchor, berichtete der Kirchenmusiker. Bislang habe er vergeblich versucht, einen Jugendchor zu organisieren. Beim Kinderchor wünschte er sich Verstärkung.

Auf anstehende Maßnahmen in Lourdesgrotte, behindertengerechtem Zugang zur Kirche und Kirchenfriedhof wies Kirchenpfleger Martin Griesbeck hin. Damit der Friedhof bei der Pfarrkirche längerfristig nicht zum Friedhof ohne Grabsteine werde, würde überlegt, aufgelassene Gräber für Urnenbestattungen zu nutzen.

Zum Ende der Versammlung wurden Lektoren und Kommunionsausteiler gewürdigt. Geehrt wurden Franz Banke, Josef Brucker, Marianne Brucker, Martin Burgmair, Berta Fichtner, Josef Grasser, Josef Mayerhofer, Georg Mayr, Franz Nußrainer, Anton Rumpfinger und Josef Stangl sowie Krippenbauer Martin Mayr.  

Anne Huber

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