Eicher-Traktoren soweit das Auge reicht: Rund 300 historische Schlepper waren gestern beim Isener Volksfest zu sehen. Foto: Zimmerer

Eicher-Treffen beim Volksfest Isen

Raritäten aus der Raubtierserie

Rund 300 historische Schlepper waren der Einladung der Eicher-Freunde Forstern zu deren Jubiläumstreffen „80 Jahre Eicher-Traktoren“ gefolgt, das im Rahmen des Volksfestes in Isen stattfand.

Isen – Bei schönem Wetter habe man eigentlich mit 600 Teilnehmern gerechnet, erklärte der Vereinsvorsitzende Egon Eicher. Aber in Anbetracht der schlechten Witterung sei man auch so sehr zufrieden.

Einige Hartgesottene waren schon am Vortag angereist und hatten ihre Schlafgelegenheit gleich auf dem Anhänger mitgebracht. Die meisten Teilnehmer kamen aus den Landkreisen Erding, Mühldorf und Ebersberg, aber auch Traunsteiner und Dingolfinger Kennzeichen waren zu sehen. Am längsten waren wohl die beiden Eicher-Freunde aus Waging am See und aus Gauting unterwegs.

Nachmittags drängten viele Besucher auf die mit Traktoren übersäte Wiese auf der anderen Seite der Isen, die mittels Behelfsbrücke mit dem Festplatz verbunden war. Zu bestaunen gab es Raritäten aus den Anfangszeiten der Eicher-Werke, sowie Glanzstücke aus der so genannten Raubtierserie, von Leopard und Königstiger bis zum Mammut, allesamt professionell und mit viel Herzblut restauriert. Wem auch das nicht genügte, der konnte den Shuttlebus nach Forstern nutzen, wo das Eicher-Museum seine Pforten geöffnet hatte.

Die Eicher-Freunde Forstern bestehen als Verein seit 1993 und haben rund 500 Mitglieder.

Albert Zimmerer

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