Den Segen für die Feuerwehrfahrzeuge sprach Pfarrer Josef Kriechbaumer beim gut besuchten Gottesdienst.
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Den Segen für die Feuerwehrfahrzeuge sprach Pfarrer Josef Kriechbaumer beim gut besuchten Gottesdienst.

Fahrzeugweihe

Segen im Sonnenschein: Zwei neue Fahrzeuge für die Feuerwehr Isen

  • Henry Dinger
    vonHenry Dinger
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Fahrzeugweihe und Erntedankgottesdienst: Im Isener Meindlpark gab es doppelten Grund zu feiern. Und dann schien auch noch die Sonne zu Ehren des Versorgungslastwagens und des First-Responder-SUV für die Feuerwehr Isen.

Isen – Ein besonderer Anlass sollte bei besonders gutem Wetter gefeiert werden. Bei der Weihe von gleich zwei Fahrzeugen für die Feuerwehr Isen ist das am Sonntag perfekt gelungen. Darüber zeigte sich Vorsitzender Bernhard Schex erleichtert. Vor dem Segen, den Pfarrer Josef Kriechbaumer, spendete, hatte der von der Katholischen Landjugend gestaltete Erntedankgottesdienst im Meindlpark stattgefunden. Über 100 Menschen feierten mit – in Corona-Zeiten auch etwas Besonderes.

Die zwei neuen Fahrzeuge sind ein Versorgungslaster und ein SUV für die First Responder. Der Lkw ist ein Mercedes Atego 1530 mit Allradantrieb, 300 PS starkem Motor und Doppelkabine. Im fränkischen Hof wurde ihm ein Junghanns-Feuerwehraufbau verpasst. Beantragt worden war der Lastwagen bereits im Jahr 2013. Er ersetzt einen 1993 gebauten Lkw, der 1999 gebraucht gekauft und vom Weinlaster zum Feuerwehrfahrzeug umgebaut worden war.

Der neue First-Responder-Wagen ist ein Audi Q 5, ebenfalls mit Allradantrieb. Er ist der Nachfolger eines Fiat Doblo, den die Feuerwehr 2002 in Eigenleistung und mit Spendenmitteln zum First-Responder-Auto umgebaut hatte. Da der Fiat das am meisten benutzte Fahrzeug der Wehr ist – allein im Jahr 2019 wurden 212 Einsätze gefahren – ist der Verschleiß auf den häufigen Kurzstrecken entsprechend hoch.

Für Kommandant Andreas Maier ist es eine Besonderheit, dass heuer gleich zwei Fahrzeuge in den Dienst gestellt wurden. „Das kommt nicht sehr oft vor“, sagte er in seiner kurzen Ansprache. Genauso außergewöhnlich seien aber auch die Baubesprechungen und die Abholung der umgebauten Fahrzeuge im fränkischen Hof und im sächsischen St. Egidien gewesen, bei der die Corona-Sicherheitsregeln hätten eingehalten werden müssen.

Die Beschaffung der zwei Autos werde sicherlich in der Chronik der Feuerwehr Isen einige Seiten füllen. Maier dankte nicht nur den Aktiven, die die Einsätze fahren, sondern auch allen, die an der Beschaffung beteiligt waren, und dem Markt Isen für die Mittel. Letztlich wünsche er sich, so Maier, dass mit den Fahrzeugen viel geübt werde und es nur wenige Einsätze gibt.

Bürgermeisterin Irmgard Hibler nannte in ihrer kurzen Rede die Anschaffung „eine Investition, die es wert ist.“ Sie sehe es nicht nur als Pflichtaufgabe der Kommune, sondern auch als besondere Wertschätzung den Feuerwehrlern gegenüber, um deren Einsatz zu würdigen. Es gehe eben nicht nur um die Sicherheit der Bürger, sondern auch um den Schutz der Kameraden. Ihnen dankte Hibler abschließend für ihren „unermüdlichen Einsatz für die Bürger des Marktes Isen“.

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