Minimalistische Bühne: Die Schauspieler Kathrin Müller und Giorgio Buraggi setzen ganz auf den Inhalt ihres Stückes „Gut so“.

Grund- und Mittelschule Isen

Spielerisch Thema Mobbing aufbereitet

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Der Förderverein der Grund- und Mittelschule Isen hat mit dem Kinder- und Jugendtheater Eukitea das erste große Projekt an die Schule geholt. Das Thema der Theaterproduktion: Mobbing. Kinder sollten damit sensibilisiert werden.

Isen – Dank des Einsatzes der aktiven Mitglieder, der finanziellen Unterstützung durch die Sparda Bank München und der reibungslosen Zusammenarbeit mit Eltern, der Schulleitung und der Jugendsozialarbeit wurde das renommierte Kinder- und Jugendtheater Eukitea mit der Theaterproduktion „Gut so“ aufgeführt. Die Schauspieler Kathrin Müller und Giorgio Buraggi bringen in dem Stück das Thema Mobbing altersgerecht auf die Bühne. In diesem Jahr wurde die Produktion für die Kinder der ersten und zweiten Klasse aufgeführt.

Schulleiter Michael Oberhofer erläutert: „Die Kinder sollten frühzeitig an das Thema Mobbing und ihre Folgen herangeführt werden und so für ihr späteres, eigenes Handeln sensibilisiert werden.“ Laut Oberhofer verfolgte jedes einzelne Kind gebannt und mitfühlend die einstündige Aufführung. In den dramaturgischen Höhepunkten habe man eine Stecknadel fallen hören, so der Schulleiter.

In anschließenden Workshops für die Kinder wurden die Figuren des Stücks und deren Gefühle noch einmal dargestellt. Die Kinder konnten dabei aktiv durch Handlungsansätze auf die Charaktere Einfluss nehmen.

Am Abend wurde vor Eltern und weiteren Interessierten das Stück erneut aufgeführt. In großer Runde konnten Eltern mit der Schulleitung und den Protagonisten die Thematik aufarbeiten.

Schulleiter Oberhofer war mit der Aktion sehr zufrieden: „Wenn ein solch schwieriges Thema ohne erhobenen Zeigefinger altersgerecht behandelt wird, dann ist das ein großer Gewinn für unsere Schulgemeinschaft.“

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