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Dank des Drills ihrer Trainerinnen Sabine Deml und Heidi Reiner boten die Burschen der Prinzengarde einen frischen Eindruck und eine gekonnte Tanzeinlage.
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Dank des Drills ihrer Trainerinnen Sabine Deml und Heidi Reiner boten die Burschen der Prinzengarde einen frischen Eindruck und eine gekonnte Tanzeinlage.
Beim bunten Abend jagte ein Höhepunkt den nächsten.
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Beim bunten Abend jagte ein Höhepunkt den nächsten.
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Beim bunten Abend jagte ein Höhepunkt den nächsten.
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Beim bunten Abend jagte ein Höhepunkt den nächsten.
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Beim bunten Abend jagte ein Höhepunkt den nächsten.
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Beim bunten Abend jagte ein Höhepunkt den nächsten.
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Beim bunten Abend jagte ein Höhepunkt den nächsten.

Faschingsgaudi

500 Gäste feiern beim Bunten Abend in St. Wolfgang

Gaudi mit Garde und Dr. Giggal: Der TSV St. Wolfgang hat mit seinem Faschingsball wieder einen vollen Erfolg hingelegt.

St. Wolfgang – Mit einem furiosen Bunten Abend ist der TSV St. Wolfgang im Fasching 2020 angekommen. Das Publikum erfuhr dabei nicht nur viel über Pleiten, Pech und Pannen ihrer Mitbürger, es hatte vor allem eines: narrisch viel zu lachen. „Wir freu’n uns, dass wir Full House haben“, begrüßte ein strahlender Rudolf Müller-Brunnhuber die Gäste. Wie sehr die Veranstaltung nach 50 Jahren „in der Gmoa angekommen ist“, zeigten die rund 500 Besucher, die sich die beiden Aufführungen der bunten Show aus Derbleck’n, Tanz und Auftritt der beiden Prinzenpaare nicht entgehen ließen.

Das Versprechen des TSV-Vorsitzenden, der „einen witzigen, herzhaften und hart an der Grenze gestrickten Bunten Abend“ ankündigte, ging voll auf. Verantwortlich für das Gelingen war wieder Anton Schwimmer. Er hatte nicht nur die Sketche geschrieben, der Faschingsabteilungsleiter des TSV hatte zudem die Fäden in der Hand und trat selbst als begnadeter Komödiant auf. Dass er als Texter mit Seitenhieben auf sich selbst nicht sparte, sorgte für herzhafte Lacher und machte den Bunten Abend richtig sympathisch.

Aus seinem Diät-Tagebuch des Vorjahres hat Schwimmer heuer ein Sporttagebuch gemacht. Dass es ihm nicht gelingt, seinen Vorsatz „Ab sofort Sport“ in die Tat umzusetzen, versteht sich von selbst. Und den Ratschlag seines Arztes, sich abwechslungsreicher zu ernähren, quittierte Schwimmer mit; „Gott sei Dank gibt’s von Milka 37 Sorten.“

Mit der seltsamen Arithmetik von Bürgermeister und Verwaltung beschäftigte er sich beim Versuch, auszurechnen, wie viele Stühle für die Aussegnungshalle angeschafft werden können. Und mimte mit Gewehr und Stoffdackel bei „Mei-o-Maibaum“ den Jäger. Gut informiert war man beim ebenfalls bekannten und bewährten Format „TV Goldachtal“.

Bis in den hintersten Winkel des Gemeindegebiets beleuchteten Elke Rachl und Christian Rott die absurdesten Geschehnisse des Jahres 2019. Dass dazu auch der Lückenschluss des Gehwegs zwischen St. Wolfgang Süd und Zentrum gehörte, dessen Herstellung 1000 Euro pro Quadratmeter gekostet hat, und damit die A94 haushoch schlägt, war nur eine der brandaktuellen Meldungen.

Viel zu lachen hatten die Besucher auch bei den Sketchen „Dr. Giggal“, „Videobeweis“ und „Burschen suchen ein Zuhause“, die Schwimmer auf St. Wolfganger Verhältnisse umgeschrieben hatte. Der Auftritt des Bauchredners (Klaus Brandlhuber und Evi Rott) riss das begeisterte Publikum sogar zum Ententanz von den Stühlen.

Gar nicht antiquiert waren die Maibaumfiguren (Thomas Schwimmer, Hans Kranzmaier, Georg Rott und Anton Schwimmer), auch wenn sie sich darüber beschwerten, dass Hobel und Rechenbuch aus dem Jahr 1953 ziemlich veraltet seien und unbedingt durch CNC-Bearbeitungscenter und iPad ersetzt werden müssten.

Und weil Wirt, Schreiner, Jäger und Lehrer auch wirklich nichts entgeht, tratschten sie genüsslich über den Bürgermeister, dass die CSU keinen Gegenkandidaten stellt, weil sich „der Hofmeister Georg vom hell leuchtenden Stern zur Sternschnuppe“ entwickelt hat und dass beim Brauereigelände nichts weitergeht. Für ihr auftragsgemäß ausgeübtes Lob am letzten Weihnachtsbaum gab Bürgermeister Ullrich Gaigl den vier Dampfplauderern einen Schnaps auf der Bühne aus.

Für echtes Faschingsflair beim Bunten Abend sorgten der beiden Prinzenpaare und Prinzengarden. Dass man in St. Wolfgang dank des Prinzenpaars (Sandra I., die mit dem Ball tanzt, und Michael I., der mit den Wölfen spielt) neben den Mädels von Modern Art auch eine tänzerisch überzeugende Burschengarde hat, quittierte das Publikum mit viel Applaus. Ein weiterer – auch optischer –Höhepunkt war die Inthronisation, bei der Gaigl den symbolischen Schlüssel zum Rathaus an die Faschingsnarren übergab.

Anne Huber

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