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Von Polka bis Punk

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„Don’t Worry, Be Happy“: Mit diesem Cover-Song von Bobby McFerrin animierte Rul Kellner (am Mikrofon), Leader der Band Gefälschte Polnische Papiere, die Gäste im Meindl-Park. Die Blaskapelle Isen (vorne) verstärkte deren Auftritt mit einem Bläsersatz.
„Don’t Worry, Be Happy“: Mit diesem Cover-Song von Bobby McFerrin animierte Rul Kellner (am Mikrofon), Leader der Band Gefälschte Polnische Papiere, die Gäste im Meindl-Park. Die Blaskapelle Isen (vorne) verstärkte deren Auftritt mit einem Bläsersatz. © Anne Huber

Acht Bands unterhielten die rund 700 Gäste bei der Langen Nacht der Musik in Isen. Das Konzept der Isener Blaskapelle ist aufgegangen: Acht Gruppen und Bands aus Isen und Umgebung, eine Bühne und mehr als acht Stunden Musik von Polka bis Punk. Auch die mäßigen Temperaturen taten der guten Laune keinen Abbruch.

Isen - Gut 700 Leute füllten das Konzertgelände, wo bei Biergarten-Atmosphäre Jung und Alt das (vorläufige) Ende von Corona und den Wiederbeginn der Konzertsaison feierten. „Don’t Worry, Be Happy“, der 34 Jahre alte Song von Bobby McFerrin, den die Gefälschten Polnischen Papiere coverten, traf die gute Stimmung im Meindl-Park perfekt. Mitswingen war bei den Songs, den die Band um Rul Kellner darboten, ohnehin angesagt. Verstärkt durch einen Bläsersatz der Blaskapelle mit Regina Kellner, Franz Windshuber und Andreas Scheibner boten Kellner, Lugg Vitzthum, Timmy Hölter und Robert Vitzthum die Musik, die ihre Fans lieben. Dabei verlieh Bandleader und Sänger Kellner Songs wie „A Message To You Rudy“, der Skaband The Specials oder „Azzuro“ von Adriano Celentano den typisch-markanten Kellner-Sound.

Auch nach 42 Jahren bewies die Isener Punkband Pinklers, dass der subversive Geist der Bandmitglieder noch lebendig ist. Bei „Wir sind alle Hampelmänner“ stellte Sängerin Hella ihre starke Bühnenpräsenz unter Beweis. Allen, die sich schon auf die Jubiläumsfeier freuen, die wegen Corona ausfallen musste, versprach Albert Zimmerer einen Nachholtermin fürs nächste Jahr.

Die große Bandbreite ihres Repertoires hatte zuvor der Veranstalter bewiesen. Vom Marsch bis zur Populärmusik boten die Musiker der Blaskapelle Isen Blasmusik vom Feinsten.

Dass neun Ukulelen durchaus in der Lage zu fetziger Popmusik sind, präsentierte das Ukulelenorchester Dorfen. Ob Bill Haleys „Rock Around the Clock“ oder „Song 2“ von Blur, die Auswahl zeigte die Vielfältigkeit des kleinen Instruments von klassischem Rock’n’Roll bis Britpop. High Priority, Cycle Path, Eposx & die Propheten sowie Mad March sorgten schließlich dafür, dass die Lange Nacht der Musik ihrem Namen auch gerecht wurde. (Anne Huber)

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