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Die Hauptdarsteller: Stefan Schweiger als Knecht, Christian Schwaiger als Gailtalerin und Jakob Schietzl (v. l.) als Bub. 

Theaterverein Isen

Der Watzmann ruft jetzt auch im Isental

Isen – Hollaröhdulliöh: Der Berg ruft in diesem Frühjahr auch im Isental. Und zwar im 1974 als Bergbauernparodie entstandenen, musikalisch untermalten Stück „Der Watzmann ruft“. Der Theaterverein Isen bringt das Rustical auf die Bühne.

Das Stück wurde 1972 von Manfred Tauchen als Bergbauerndrama-Parodie geschrieben und von Wolfgang Ambros zu Liedtexten von Joesi Prokopetz vertont.

Der spritzige Mix aus Rock und alpiner Folklore hat bis zum heutigen Tage nichts von seinem Witz eingebüßt und begeisterte bereits 2015 beim Starkbierfest in Pemmering im Gasthof Pointner. Auch heuer wird „Der Berg“ wieder den Sohn des Bergbauern rufen, er wird auch dieses Mal wieder in den Fels steigen und den Tod finden.

Vergangenes Jahr gelang es Initiatorin Christa Schweiger für das Kult-Rustical, also das eher rustikale Musical, ein tolles Ensemble auf die Bühne zu bringen. Martina Nicolai wird diese gelungene Aufführung im Gasthof Klement wiederholen und als Frühjahrsstück des Theatervereins einem breiterem Publikum präsentieren.

Die augenzwinkernde und abenteuerliche Handlung des Alpendramas nimmt ihren Lauf, als der böse Schicksalsberg Watzmann wieder einmal seine Opfer sirenenhaft ruft. Und die wollen aus reiner Imponiersucht „auffi“. Bis die verführerische Gailtalerin (gespielt von Christian Schwaiger) eingreift, kann der wackere Sohn des Bergbauern (Jakob Schietzl) widerstehen. Sie macht ihm Avancen und verspricht, ihm zu gehören, wenn er den Berg bezwingt. Und so kommt es wie es kommen muss: Der Bua muss auffi aufn Berg und fallt dann obi. Erzähler ist Wolfgang Peller.

Die schicksalsschwangere Handlung auf dem Berghof mit Bauer (Stefan Hobmaier), Bua, verstockten Knechten (Martina Nicolai, Stefan Schweiger und Gabriel Nicolai) und ewig gackernden Mägden (Renate Vitzthum, Barbara Wimmer, Rebecca Nicolai und Elke Lämmlein), der Kampf Mensch und Berg, Furcht und Verlockung ist voll von absurder Komik. Hinzu kommt stimmungsvolle Musik, auf die Bühne gebracht von der „Gailtaler Muuuuhsi“.

Es gibt vier Aufführungstermineim Theatersaal des Gasthofs Klement: Freitag/Samstag, 1./2. April, sowie Freitag/Samstag, 8./9. April (Beginn jeweils um 20 Uhr). Karten sind im Vorverkauf beim Kulturpunkt Isen erhältlich. Die Tageskasse öffnet jeweils eine Stunde vor Spielbeginn.  ar

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