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„SimSalaSing“ aus Eitting mit Andrea Traber am Klavier. 

Liederabend

Wenn Humor auf Liebe trifft

„Spaß hört bei der Liebe auf“, heißt es immer. Dies gilt jedoch nicht für Andrea Traber.

Isen–Für die rührige Chorleiterin und Musikerin hat gerade Humor und Liebe etwas Elektrisierendes und war Thema ihres Liederabends im Isener Klement-Saal. Bei freiem Eintritt und vollem Haus durfte viel gelacht werden.

Die Protagonisten zeigten sich gut aufgelegt, mal selbstironisch, mal wunderbar grotesk. Los ging es mit dACor, der sich für sein Heimspiel zunächst eher getragene Stücke der Liedermacher Christoph Weiherer und Konstantin Wecker vornahm. „So lang is ois no ned so schlimm, so lang’s no Glaube, Liebe und Hoffnung gibt“, heißt es im Text, oder „Was ich an Dir mag, ist was ich an mir vermisse.“ Doch immer mehr kommt der Humor ins Spiel. Dieser sei „der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt“, so Traber.

Für die Lacher sorgen zunächst die Solisten, von Traber am Klavier begleitet. Während Heribert Haider als verkappter Minnesänger „das Mädchen mit den drei blauen Augen“ besingt und das Lied vom „Mütterlein, der Bankräuberin“ voller Inbrunst zum Besten gibt, entführt Manuela Schmid die Zuschauer in die Schlagerwelt der 40er Jahre. Mit verblüffend authentischer Stimme interpretiert sie Margot Hielschers „Frauen sind keine Engel“. Jetzt gibt es auch beim Chor kein Halten mehr. „Waunst amoi nu so ham kummst“ wird vom Publikum ebenso frenetisch bejubelt wie der „Nussschüsselblues“.

Schließlich gab es ein Gastspiel des Chors „SimSalaSing“ aus Eitting, der von Schmid dirigiert wurde. Er beteuert gesanglich ganz nach Andreas Gabalier: „So liab hob i di“. Am Ende des Abends gab es viel Applaus und freiwillige Spenden.  az

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