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Ein „Bildungsplus“ sieht Schulleiter Michael Oberhofer im 9+2-Modell.

9+2-Modell

„Wir sind mit der Lösung sehr zufrieden“

Die Katze ist aus dem Sack: Künftig soll es im Landkreis drei Standorte für das sogenannte „9+2-Modell“ geben.

Isen – Neben der Marie-Pettenberg-Mittelschule in Wartenberg sollen auch die Mittelschulen Isen und Finsing Schüler in zwei Jahren zum mittleren Schulabschluss bringen.

„Wir sind mit der Lösung sehr zufrieden“, sagt Michael Oberhofer, Schulleiter der Grund- und Mittelschule in Isen. Sei dadurch doch das Ziel erreicht worden, den Kindern im Landkreis ein flächendeckendes Angebot zu machen. Das „Ergebnis der guten Zusammenarbeit zwischen Schulamt, Landratsamt und betreffenden Gemeinden“ bezeichnet er als „Riesengewinn für unsere Kinder und als „Bildungsplus“ für die Region. Bereits in den nächsten Wochen wird die Mittelschule Isen bei einem Informationsabend Schüler und Eltern über 9+2 in Kenntnis setzen.

„Die Wohnortnähe ist immer attraktiv“, beantwortet Oberhofer die Frage, ob es sein könne, dass durch das Angebot Nachfrage generiert werde. Kurze Wege und gute Erreichbarkeit seien schließlich der Grund, warum das Schulmodell an zwei weiteren Standorten angeboten werden soll. „Es geht darum, dass wir jetzt die Aufgabe erfüllen, eine ausreichend große Gruppe zusammenzubekommen“.

Erste konzeptionelle Überlegungen wurden bereits angestellt: „Geplant ist, den Fokus bei uns auf den Bereich Technik und Informatik zu legen“, verrät Oberhofer. Zusätzlich zu den Pflichtstunden können die M+2-Schüler nämlich Wahlpflichtfächer aus den Bereichen Wirtschaft oder Technik wählen. Als nächster Schritt stehe die „Gewissenhafte fachliche und pädagogische Vorbereitung“ an, sagt Oberhofer. Bange, dass das nicht in der Zeit bis September 2017 zu machen sein könnte, ist der Schulleiter nicht: „Das ist zu schaffen, Wartenberg hat das das auch geschafft“.

Auch Bürgermeister Siegfried Fischer ist „froh, dass wir 9+2 kriegen“. Die Entscheidung kam für die Kommune rechtzeitig, um die räumlichen Anforderungen, die sich aus 9+2 ergeben, in den geplanten Umbau des Schulgebäudes einfließen lassen zu können. „Auf jeden Fall freue ich mich, weil das zustande gekommen ist, was ich immer wollte“, sagt der Bürgermeister.  ahu

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