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Der neue Ortsvorstand besteht aus (Foto links; v. l.) Alexander Prinzhorn, Ortsvorsitzender Oliver Schmid, Dana Klement, Erhard Aicher und Michael Feuerer. Nicht auf dem Bild ist Martin Kürzeder.

CSU Isen

Ziel: Nicht nur erhalten, sondern auch gestalten

Der Isener Ortsverband der CSU setzt die nächsten beiden Jahre auf eine verstärkte inhaltliche Auseinandersetzung mit Themen, die für die Bürger Relevanz besitzen. Eine Mitgliederbefragung dient als Grundlage.

Isen – Themen, die die Bürger bewegen, will die Isener CSU aufgreifen.Als Beispiele nannte der wiedergewählte Vorsitzende Oliver Schmid bei der Jahreshauptversammlung den Zustand der Straßen, die Verkehrssicherheit im Ort und die Belebung der Ortszentren.

Parteiintern hat die Themenfindung bereits stattgefunden. Eine Mitgliederbefragung – an der sich allerdings nur rund 15 Prozent der 106 CSU-Mitglieder beteiligten – brachte zutage, was man sich in der CSU wünscht. Neben Badeweiher und Renaissance der Marktnacht geht es den Mitgliedern um einen Treffpunkt für Jugendliche, Verkehrsoptimierung, Begrenzung der Schulden, eine flächendeckende Straßensanierung, Fuß- und Radwege und Gewerbeansiedlung. Diese Zukunftsthemen möchte Schmid verstärkt angehen. Wobei er beim Thema Gewerbeansiedlung Grenzen sah: „Wo und wie soll das gehen? Wir leben nicht auf der platten Wiese“, erinnerte er an die Schwierigkeit, im Isener Hügelland geeignete Flächen zu finden.

Der Ortsvorsitzende sprach sich für moderates Bevölkerungswachstum aus. Dieses sei nötig, um den Ort zu beleben. Die Notwendigkeit der Gestaltung, aber auch den entsprechenden Spielraum gebe es bei den Ortskernen. Statt auf fremde Planung will Schmid dabei auf eigene Ideen setzen. „Wir verlassen uns zu sehr auf das, was aus München kommt, statt selbst kreativ zu werden“, sagte er. Um die Ortskerne zu „Orten der Begegnung“ zu machen, sei mitunter nur „ein vernünftiger Bodenbelag ohne Stolpergefahr und ein Bankerl“ nötig, sagte er.

Auf dem richtigen Weg sei die Kommune beim Umbau der Schule, der Erweiterung des Kinderhauses und der Kanalsanierung. „Trotz aller Zweifel werden wir bei solchen Themen im Gemeinderat immer an einem Strang zeihen“, sagte Schmid. Allerdings sei es wichtig, dass der „Zustand des Erhaltens“ in einen des Gestaltens übergehe. „Wir haben diesen Willen zum Gestalten“, konstatierte er.

Um die Isener CSU zu stärken, sollen neue Mitglieder gewonnen und der Mitgliederstamm aktiviert werden. Erreichen will man das mit Veranstaltungen wie „Rad-Los“, Diskussions-Stammtischen und Bürgerdialog. „Keine Spekulationen nähren“ wollte Schmid in Hinsicht auf die Kommunalwahl 2020. „Wir haben unsere Hausaufgaben zu machen“, an guten Ideen und Vorschlägen mangle es dabei nicht.

„Sehr gut aufgestellt und politisch sehr stark engagiert“ lautete das Urteil von Wahlleiter und Gastredner Hans Peis über den Isener CSU-Ortsverband. Der Neuchinger Bürgermeister und stellvertretende Fraktionssprecher im Kreistag stellte die Bildungspolitik im Landkreis in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Dabei ging auch auf das 9+2-Modell ein. Der Markt Isen hatte sich dafür beworben, wegen des zu geringen Interesses kann es allerdings im kommenden Schuljahr nicht umgesetzt werden. Der für den Landkreis prognostizierte Zuzug stelle auch die Bildungspolitik vor neue Herausforderungen. Auch künftig werde man deshalb „wahnsinnig viel in die Bildung investieren“.

Bei den anschließenden Neuwahlen gab es nicht viele Veränderungen im Ortsverband. Mit Dana Klement gibt es ein neues Gesicht im Vorstand; zusammen mit Michael Feuerer und Martin Kürzeder wird sie künftig Schmid unterstützen. Dana Klement ersetzt Kornelia Angermaier, die auf eigenen Wunsch nur noch als Besitzer aktiv sein will.

Schatzmeister bleibt Erhard Aicher, Alexander Prinzhorn wird weiterhin das Amt des Schriftführers ausüben. Beisitzer sind Kornelia Angermaier, Martin Angermaier, Thomas Klement, Valentina Neef, Florian Nußrainer, Franz Nußrainer, Anna Pyvovarova, Franz Stangl und Josef Wolfsbauer. Von den bisherigen Beisitzern hatten sich Heinz Bieck und Bernhard Stangl nicht mehr zur Wahl gestellt. Die Kasse wird von Franz Banke und Claudia Ellmann geprüft.

Anne Huber

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