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Zukunft ungewiss: Die Isener AWO-Vorsitzende Johanna Beintvogl (l.) neben Heidi Hillinger und Petra Forstmaier. 

AWO Isen

Die Zukunft sieht eher düster aus

Sorgenvoll in die Zukunft blickt die Isener Arbeiterwohlfahrt (AWO).

Isen – Bei der Jahreshauptversammlung im Freizeitheim stellte die Vorsitzende Johanna Beintvogl in ihrem Jahresrückblick unmissverständlich fest, dass die Zukunft des Ortsvereins in den Sternen stehe.

Beintvogl begründete dies zum einen damit, dass der Mitgliederschwund weiter vorangeschritten sei und die AWO Isen es nur noch auf 53 Mitglieder bringe. Zum anderen schaffe man es nicht mehr, für einen Tagesausflug einen Bus voll zu bekommen. Und das, obwohl die Kosten dafür von der Vereinskasse getragen würden.

Einzig und allein die vier Kartler-Gruppen beim Seniorenclub am Donnerstagnachmittag hielten die Isener AWO am Leben, sagte Beintvogl. Sie führt die Isener AWO bereits über 23 Jahre lang.

Der Kreisverband des Sozialverbandes habe schon die Idee an die Isener herangetragen, auch die Dorfener und St. Wolfganger Mitglieder im Verein aufzunehmen, informierte Kassierin Heidi Hillinger. Allerdings gäbe es dazu noch nichts Konkretes zu berichten. Man müsse wohl noch reden.

Isens Dritter Bürgermeister Hans Angermaier überbrachte die Grüße der Marktgemeinde. Er wünschte allen viel Kraft und Mut, die düsteren Aussichten doch noch zum Guten zu wenden.  az

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