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Kennenlernen leicht gemacht: Walburga Baumann-Strobl (M.) mit den Schülern der beiden fünften Klassen der Mittelschule Isen.

Kennenlernentage

Zusammengewürfelt – und am Ende eine Einheit

Für viele Kinder ist es nicht einfach, in eine neue Schule zu wechseln. An der Isener Mittelschule gibt es seit vier Jahren spezielle Kennenlerntage, um das zu erleichtern und Kinder aus Lengdorf und St. Wolfgang zu integrieren. Mädchen und Buben, die aus drei verschiedenen Schulen zusammengewürfelt werden, sollen so zu einem gemeinsamen Ganzen werden.

Isen – Zusammen mit Matthias Gallenberger von der Jugendsozialarbeit an der Mittelschule, Michaela Lehner (Sozialarbeit an der Grundschule) und Walburga Baumann-Strobl, die als katholische Religionslehrerin für schulpastorale Projekte zuständig ist, ging es heuer für drei Tage nach Sagberg in der Nähe von Frasdorf. Die Klassenleiter waren auch dabei. „Sie haben durch die Kennenlerntage die Chance, ihre Schüler auch mal privat und nicht nur im Schulumfeld kennenzulernen“, sagt Gallenberger.

Auf dem Programm stehen vor allem kooperative Spiele und erlebnispädagogische Einheiten. Neben Nachtwanderung und Gestalten eines Landartprojekts haben die Schüler viel Freizeit, um sich kennenzulernen. „Wir versuchen, ein gutes Maß aus pädagogischem Inhalt und Freizeit zu bieten“, sagt Gallenberger. Schon nach kurzer Zeit werde deutlich, wer sich einbringe und etwas für andere tue, wer sich lieber abseits halte, oder wer eher den Kontakt zu den Betreuern statt zu den Mitschülern suche. Dabei wirken sich auch Geschlechterrollen aus. „Da stellt sich heraus, dass manche Jungs gar nicht so gut Fußball spielen wie manche Mädchen“, sagt Gallenberger. Die Kosten für Verpflegung und zwei Übernachtungen seien moderat, zumal der Markt Isen für die Buskosten aufkomme.  ahu

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