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Groß ist die Freude bei Sandra Spiering (2. v. l.) und Monika Vogt (3. v. l) vom Palliativteam Erding. Sie bekamen von Matthias Brenner, Marlene Geyer, Stefan Schweiger und Fini Berg (v. l.) einen symbolischen Scheck in Höhe von 3000 Euro überreicht.

Pemmering hilft

Zusammenstehen für Menschen in Not

Mit schönen Dingen helfen: Je 3000 Euro haben die Mitglieder des Pemmeringer Pfarrgemeinderates an das Palliativteam Erding gGmbH und eine Familie im Isener Gemeindegebiet übergeben.

Von Anne Huber

Pemmering – Das Geld stammt vom letzten Adventsmarkt in Pemmering, wo wieder selbst gebastelte Weihnachtsdeko, Adventskränze und weihnachtliches Gebäck verkauft wurden. Auch die Pemmeringer Schützen haben ihren Beitrag zu der Aktion geleistet, die zusätzlich von Helfern aus Mittbach und Burgrain unterstützt wurde. Sie sorgten auch im vergangenen Jahr dafür, dass die Besucher gut verpflegt wurden. „Man kann nicht anfangen, sich zu bedanken, weil wieder so viele mitgeholfen haben“, sagte Pfarrgemeinderatsvorsitzender Matthias Brenner. Für Marlene Geyer und Fini Berg, die maßgeblich für die Organisation des „Adventszaubers verantwortlich sind, der seit vier Jahren vor der Kirche stattfindet, ist der große Erfolg Motivation. „Da weiß man, wofür man die vielen Stunden gearbeitet hat“, sagte Berg.

Dass heuer erneut das Palliativteam Erding bedacht wurde, hat auch mit eigener Erfahrung zu tun. „Wir wissen, dass Sie wichtige und gute Arbeit machen“, bedankte sich Geyer, deren Vater in seinen letzten Wochen von der Einrichtung betreut wurde.

Insgesamt acht Pflegekräfte kümmern sich derzeit um rund 300 Patienten. Zwar wird die Palliativpflege von den Kassen bezahlt, trotzdem gibt es viele zusätzliche Therapien – wie beispielsweise die Aromatherapie – die helfen, die Patienten gut begleiten zu können. Auch für Trauergespräche und die Totenversorgung wird die Spende verwendet, über die sich Geschäftsführerin Monika Vogt sowie Palliativ-Care-Fachkraft und Krankenschwester Sandra Spiering freuten.

Weitere 3000 Euro bekam eine Familie aus dem Isener Gemeindegebiet. Damit soll diese bei der Bewältigung eines schweren Schicksalsschlages unterstützt werden.

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