JuLis: Landkreise sollen sich an zweiter Stammstrecke beteiligen

Erding - Die Jungen Liberalen (JuLis) haben in Erding ihren Bezirkskongress abgehalten. Auf dem Parteitag des FDP-Nachwuchses kam auch die zweite Stammstrecke in München zur Sprache.

JuLi-Bezirkschef Christian Schnorbusch machte deutlich, dass man die zweite Röhre „für die entscheidende Weichenstellung für die Zukunftsfähigkeit des Bahnknoten Münchens“ erachte. Schon heute seien dreimal so viele Pendler auf der Hauptschlagader der S-Bahn unterwegs wie prognostiziert. Die Zahl der Fahrgäste werde weiter steigen, so Schnorbusch im Hotel Erdinger Weißbräu, weil die Bevölkerung in der Landeshauptstadt ebenso zunehme wie im Umland.

Auch über die Finanzierungslücke wurde gesprochen. Tobias Thalhammer, Mitglied der JuLis und Landtagsabgeordneter, sagte, dass angesichts des Nutzens der zweiten Stammstrecke für die gesamte Region eine „finanzielle Beteiligung der MVV-Landkreise sinnvoll ist“. Darunter würde auch Erding fallen. Thalhammer erkennt wie das Innenministerium keine rechtlichen Bedenken. Wie berichtet, sieht Landrat und CSU-Kreischef Martin Bayerstorfer derzeit keinen Grund, für die Stammstrecke Geld auszugeben. Die SPD sieht das genauso, sie mahnt allerdings an, der Druck aus der Region auf die Entscheider müsse zunehmen.

(ham)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Atomares Endlager im Landkreis Erding möglich
Atomares Endlager im Landkreis Erding möglich
Flughafen München: „Wie das gehen soll?“ - Passagier verwundert über Schild - Airport reagiert
Flughafen München: „Wie das gehen soll?“ - Passagier verwundert über Schild - Airport reagiert
Corona: Wieder ein Patient im Klinikum
Corona: Wieder ein Patient im Klinikum
Zwei Verletzte bei Küchenbrand
Zwei Verletzte bei Küchenbrand

Kommentare