Wunderschöne Klänge: Der St. Wolfganger Chor „Just Voices“ gab ein beeindruckendes Konzert. Foto: Weingartner

"Just Voices" machen Kirche zum Konzertsaal

St. Wolfgang - Ein schöner Erfolg war das Benefiz-Kirchenkonzert der „Just Voices“ aus St. Wolfgang. Der Chor begeisterte seine Zuhörer restlos in der randvollen Pfarrkirche bei einem wunderschönen Konzertabend und kann jetzt 5000 Euro für zwei mildtätige Projekte spenden.

„Schon seit fünf, sechs Jahren hatten wir ein Kirchenkonzert geplant und es jetzt endlich geschafft“, freute sich Chorleiter Andreas Hintermaier zum Anfang im kalten aber stimmungsvoll beleuchteten St. Wolfganger Kirchenschiff. Schon der Weg zum Eingang war mit zig Kerzen beleuchtet. Mit dem Auftritt hatten „Just Voices“ ihr musikalisches Jahr mit dem besonderen Benefiz-Lichterkonzert begonnen und wollten, dass „Musik Herzen, Sinne und Menschen verbindet“. Das ist dem jungen Chor aus St. Wolfgang sicher gelungen, dessen Repertoire aus Kirchenliedern, Gospels, Lyrics und Pop-Songs besteht.

Von den 24 Chormitgliedern konnten aus gesundheitlichen Gründen nur 18 Sänger mitwirken, die trotzdem das Kirchenschiff mit beeindruckendem Klang füllten. Für die teilweise musikalische Begleitung sorgten Hintermaier (Klavier), Anuschka Winkelmann (Geige und Flöte), Marina Kellner (Saxofon) und Franziska Roppelt (Gitarre). Der Chor überzeugte durch klare Stimmen sowie ein einheitliches und sehr ausgeglichenes Klangbild. Das war schon beim Auftakt des Klassikers „Adiemus“ von Karl Jenkins zu hören. Eine gesangliche wie sprachliche Dialekt-Herausforderung beim Lied „Wuids Wasser” der österreichischen Band Seer löste der Chor ausgezeichnet. Herausgefordert wurde auch das Publikum, das bei „Shine your light“ (Robbie Robertson) kräftig mitsingen durfte. Ein passendes Ende fand das kurzweilige Konzert dann mit dem Kinderlied „Guten Abend, gut’ Nacht“, gefolgt vom einem euphorischen Beifall.

Eine Freude bereitete der Hörgenuss aber nicht nur den Zuhörern, sondern auch vielen Kindern. Die gesamten Spenden von rund 3200 Euro stockt der Chor aus eigener Kasse auf 5000 Euro auf, berichtete Hintermaier der Heimatzeitung. Jeweils 2500 Euro fließen in die Stiftung von Pater Moses zur Förderung und Unterstützung von Schul- und Berufsausbildung in Ghana sowie der Elterninitiative Krebskranke Kinder München e.V., sagte Hintermaier. Dringend Unterstützung könnte auch „Just Voices“ selbst brauchen, so der Chorleiter, „in Form von Männerstimmen“.

(prä)

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