+
Strahlender Mittelpunkt: Für ihren langjährigen KBW-Abschied gab es für Dr. Hermann Bendl (4. v. l.) und Andreas Biller (6. v. l.) lobende Worte von Gertrud Eichinger, Karin Brielmair, Max Gotz, Dr. Hans Otto Seitschek, Clemens Knoll, Josef Kriechbaumer, Anneliese Mayer und KBW-Vorsitzendem Walter Müller (v. l.).  

KBW-Urgesteine Biller und Bendl 

Ein Dankesfest zum Abschied

Erding –Viele Jahre hatten sich Andreas Biller und Dr. Hermann Bendl für das Katholische Bildungswerk Erding engagiert. Mit einem Dankesfest wurden die beiden Vorsitzenden jetzt verabschiedet.

Schon in der Mitgliederversammlung des Katholischen Bildungswerks Erding (KBW) waren die beiden Vorsitzenden Andreas Biller und Dr. Hermann Bendl aus ihren Ämtern ausgeschieden. In würdigem Rahmen stieg jetzt ein Abschiedsfest im Pfarrsaal St. Vinzenz für die langjährigen KBW-Engagierten. KBW-Geschäftsführer Dr. Hans Otto Seitschek begrüßte zum Dankesfest zahlreiche Gäste und Wegbegleiter der beiden, unter ihnen Ex-Landrat Xaver Bauer, Steinkirchens Bürgermeisterin Uschi Eibl oder Dritte Landrätin Gertrud Eichinger.

Viele Worte des Dankes gingen an Biller und Bendl, die das KBW in den vergangenen Jahren erfolgreich gestaltet und das KBW geprägt hätten. Eichinger betonte die Wichtigkeit des Zentrums der Familie. Oberbürgermeister Max Gotz wies auf die derzeit unruhige Zeit hin, die von Umbrüchen auf der politischen Ebene, aber auch bei den beiden großen Kirchen geprägt sei. Bildung, Betreuung und Begleitung für Erwachsene seien nach Worten des Stadtchefs deshalb sehr wichtig.

Die neuen Vorsitzenden des KBW, Walter Müller und Karin Brielmair, wollten nicht nur auf den Erfolg des KBW vertrauen, sondern auch immer den Finger am Puls der Zeit haben.

Andreas Biller stand 25 Jahre an der Spitze des KBW Erding. Das sei wohl der erste Vorsitzende, der sein silbernes Jubiläum gefeiert habe, meinte Dr. Anneliese Mayer. Die bischöfliche Beauftragte für Erwachsenenbildung im Erzbistum München und Freising dankte dem langjährigen KBW-Chef für dieses Engagement. Dazu gehörte auch, dass Biller das Angebot „Bibel im Café“ ins Leben gerufen habe.

Auch wenn Bendl und Biller die vergangenen Jahre viel Zeit gemeinsam verbracht hätten, so wollten sie doch „den Ruhestand separat verbringen“, sagte Bendl unter Gelächter und Applaus.

Worte des Dankes und der Anerkennung für die geleistete Arbeit bekamen die beiden auch noch von Dekan Josef Kriechbaumer als Vertreter des Landkreisdekans Michael Bayer und Clemens Knoll, Geschäftsführer der Katholischen Erwachsenenbildung im Erzbistum München und Freising.

Unterhaltsame „Grüße aus dem Vatikan“ überbrachten Monsignore Giovanni Ottoni und Prälat Nikolosi, alias Dr. Seitschek und Nikolaus Hintermaier in italienischer und bayerischer Sprache. Die Lacher hatten Erika Birner-Hintermaier und Nikolaus Hintermaier auf ihrer Seite. Sie spielten das Clownpaar Mrs. Amanda Mendes und Mr. Nikolosi Vilsmaier aus Hollywood.

Die Gruppe Mondfeuer unter der Leitung von Elisabeth Blessing sorgte mit ihren musikalischen Darbietungen von europäischer Volksmusik für Unterhaltung.

Einen Gaumenschmaus servierten die Landfrauen.

Elvi Reichert

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Rund um die Uhr wird gearbeitet
2020 wird die Bahnüberführung über die Harlachener Straße in Wifling erneuert. Für die Anwohner wird das eine Herausforderung.
Rund um die Uhr wird gearbeitet
Gelungener Start
Mitte September ist an der Mittelschule Finsing die erste Vorbereitungsklasse, vormals 9+2-Modell, gestartet. In der Sitzung der Schulverbandsversammlung zog Schulleiter …
Gelungener Start
Verkehrsüberwachung: Nur zehn Parksünder in zwei Monaten
Seit rund zwei Monaten lässt die Gemeinde Forstern den ruhenden Verkehr beobachten. Die Damen des Zweckverbands kommunale Verkehrsüberwachung sind dafür pro Monat zehn …
Verkehrsüberwachung: Nur zehn Parksünder in zwei Monaten
1000 Jahre auf 150 Seiten
Der Bauernhof Rottmann in der Gemeinde Wörth ist über 1000 Jahre alt. Mit seiner Geschichte hat sich der Hörlkofener Günter Fischer in einem umfangreichen Aufsatz …
1000 Jahre auf 150 Seiten

Kommentare