B15 neu

Keine Totalverweigerung

Dorfen – Ohne eine B 15 neu wird der Verkehr auf der bestehenden Bundesstraße massiv zunehmen. Davon ist die Bürgerinitiative „Keine B15 neu im Landkreis Erding“ überzeugt.

Deren Sprecherin Sabine Berger hat gestern daher daher die Forderung der anderen Bürgerinitiative „Stop B15 neu – hier nicht und auch nirgends anderswo“ als „Wunschdenken“ zurückgewiesen.

Eine „vollständige Verweigerungshaltung“ habe keine Aussicht auf Erfolg, so Berger. „Als Bürger dürfen wir uns nicht auseinander dividieren lassen“. Es gehe darum, eine Trasse einer B 15 neu im Landkreis Erding zu verhindern. „Die Verkehrsursachen zu bekämpfen wäre zwar wünschenswert, wird das Problem auf Dauer nicht lösen. Also wird der Verkehr sowohl von Landshut als auch von Rosenheim kommend den Landkreis Erding überrollen. Ein Ausbau der bestehenden B 15 kann diese Verkehrslast niemals schultern“, so Berger.

Der Beschluss der Bayerischen Staatsregierung sei eindeutig: Es werde eine Umfahrung Landshuts geben, die B 15 neu werde nicht an der A 92 stoppen. Berger: „Wenn wir Bürger des Landkreises Erding nur darauf hoffen, dass keine B 15 neu gebaut wird, dann haben wir auch in Zukunft den Verkehr ausschließlich bei uns.“ Die BI „Keine B15 neu im Landkreis Erding““ fordert deshalb den zeitnahen Weiterbau einer zusätzlichen B 15 auf der seit 40 Jahren linienbestimmten Trasse, um den Landkreis Erding vor einem Verkehrschaos zu bewahren.  ar

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