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Ketten an die Leine gelegt

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Eine genial einfache Idee wurde zum Patent: Carmen Mohr (l.) und Tricia Hammann (r.) entwickelten die Crazy Art Boards. Mit ihnen lassen sich Halsketten so aufhängen, dass sie sich nicht verwursteln. foto: vogel
Eine genial einfache Idee wurde zum Patent: Carmen Mohr (l.) und Tricia Hammann (r.) entwickelten die Crazy Art Boards. Mit ihnen lassen sich Halsketten so aufhängen, dass sie sich nicht verwursteln. foto: vogel © AUTO_ERD

Walpertskirchen - Mit einer genial einfachen Idee zum geschützten Patent: Tricia Hammann und Carmen Mohr aus Walpertskirchen haben geschafft, wovon viele Tüftler nur träumen können.

Mit ihrem Crazy Art Board haben die cleveren Walpertskirchenerinnen eine praktikable und dekorative Schmuckaufhängung geschaffen, die prompt patentiert wurde. Diese ständig „verwirrten Ketten im Korb“ seien ein zeitraubendes Ärgernis gewesen, erzählte Tricia Hammann. Sie kam auf eine ebenso simple wie kreative Lösung: Ein selbst bemaltes Wandbrett in Quadratform mit Aufhängungen. „Das verbessert echt die Lebensqualität“, sagt sie.

Was zunächst als Geschenk für Freundinnen gedacht war, entwickelte sich zur persönlich gestalteten Geschäftsidee weiter. Hammann, die schon lange Bilder malt, lässt sich bei jedem Brett neu inspirieren. „Das ist eine wunderschöne Herausforderung“. Ob japanische Ornamentik, fröhliche Schmetterlinge, filigranes Spitzenmuster oder üppige Blumen - die Crazy Art Boards sind flippige Unikate.

„Jedes Brett hat seine eigene Geschichte“, ergänzt Carmen Mohr. Sie bemalt ebenfalls Schmuckbretter, hat aber vor allem die organisatorischen Aufgaben übernommen. Mohr war es auch, die vorschlug, damit zum Europäischen Patentamt in München zu gehen.

Dort habe man den findigen Frauen richtig Mut gemacht. Sie bekamen sogar eine kostenlose Beratung eines Patentanwalts. „Dann haben wir uns durch den Papierwust gekämpft und alles dafür selbst vorbereitet“, berichtet Mohr. Am 15. Juni reichte das Duo die Unterlagen ein, Anfang Oktober flatterte die Patenturkunde für das „Crazy Art Board“ ins Haus.

Je nach Material und Aufwand kostet ein Brett zwischen 15 und 39 Euro, abgestimmt auf individuelle Kundenwünsche. Die Frauen präsentieren ihre Schmuckbretter am 29. Oktober beim Künstlernachtflohmarkt am Schrannenplatz und am 5. Dezember auf dem Hörlkofener Christlkindmarkt. Weitere Infos dazu gibt’s bei Tricia Hammann (0 173-40 32 631) und Carmen Mohr (01 520- 29 67 791). Die Internetseite www.crazyartboard.de wird gerade eingerichtet. (vev)

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