Mitreißend: Die St. Wolfganger 2Steps legten ihre „Freakshow“ aufs Parkett. Foto: Weingartner

Kinder- und Jugendgardefestival: Von den Ministars bis zu den Crazy Mamas

St. Wolfgang - Eine gelungene Heimpremiere hat der St. Wolfganger Showtanznachwuchs beim großen Kinder- und Jugendgardefestival in der Goldachhalle gefeiert.

Das Spektakel hatte der Förderverein „Schule, Jugend und Kultur“ inzwischen zum vierten Mal mit Unterstützung von Eltern der tanzbegeisterten Jugend veranstaltet. Was an Geld übrig bleibt, soll den heimischen Tanzgruppen zugute kommen.

In der gut besuchten Goldachhalle bekam das Publikum ein uns andere Mal bunte Tanzshows präsentiert, mit zahlreichen sehenswerten Auftritten. Der tanzende Faschingsnachwuchs ist heutzutage bestes trainiert, diszipliniert und glänzt mit traditionellen Gardeauftritten bis hin zu spektakulären Themenshows. Da musste sich keine der Faschingsgruppen vor den „Großen“ verstecken, ganz besonders nicht die St. Wolfganger Gruppen. Insgesamt waren im Verlauf des Nachmittags bis zum Abend rund 400 Tänzerinnen, Tänzer und Prinzenpaare aus St. Wolfgang und der Nachbarschaft sowie Kraiburg und Bad Endorf auf der Bühne.

Über Nachwuchs muss man in St. Wolfgang nicht klagen. Vor allem aus der Ballettschule von Anne Staab generieren sich seit Jahrzehnten Showtanzgruppen. Derzeit sind es sechs von den ganz kleinen Ministars, die etwas älteren Dancing Girls, die jugendlichen Young Generation und 2Steps. Sie überzeugten allesamt in schönen Kostümen mit ausgefeilten Choreografien, perfekt getanzt, und ernteten dafür viel Beifall. Natürlich hatte auch das Kinderprinzenpaar (Zeno Brunnhuber, Luca Waltl) seinen Auftritt.

Zum Finale kamen die „Großen“ auf die Bühne. Nach einer artistischen Breakdance-Einlage von Spezialist Jonas Sauer und St. Wolfgangs Kinderprinz Zeno tanzten die Crazy Mamas auf. Die Ü40-Damen gibt’s seit 25 Jahren. Ein schöner Abschluss war dann Modern art mit ihrer bunten Show „Fasching“.

Hermann Weingartner

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