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500 Euro für die First Responder

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Geld, das direkt ankommt: Kirchbergs Bürgermeister Dieter Neumaier (l.) überreicht einen Spendenscheck in Höhe von 500 Euro an First-Responder-Leiter Martin Grandinger.
Geld, das direkt ankommt: Kirchbergs Bürgermeister Dieter Neumaier (l.) überreicht einen Spendenscheck in Höhe von 500 Euro an First-Responder-Leiter Martin Grandinger. © Fabian Holzner

Schöne Geste des Bürgermeisters.

Kirchberg – „Es kann jeden treffen – und die Menschen sind froh, dass ihr da seid“, sagte Dieter Neumaier zu First-Responder-Leiter Martin Grandinger und überreichte ihm 500 Euro, die für die achtköpfige freiwillige Einsatzgruppe aus Kirchberg Verwendung finden werden.

Die Wertschätzung in der Öffentlichkeit für die ehrenamtliche Erste-Hilfe-Versorgung weit über die Gemeindegrenzen hinaus ist seit der Gründung im Juli ausgesprochen hoch und zeigt sich auch in der Spendenbereitschaft. Auf freiwilliger Basis hatten Gemeinde Kirchberg und Feuerwehr die First Responder ins Leben gerufen, und ohne öffentliche Gelder werden diese weiterhin arbeiten. Dabei sind noch Ausbildungskosten zu begleichen, und für den laufenden Unterhalt fallen weitere Beträge an.

Hierzu sieht Kirchbergs Bürgermeister Dieter Neumaier die 500 Euro, die er anstatt Geschenken zu seinem 50. Geburtstag erhalten hatte, bestens verwendet: „Es ist aller Ehren wert, zu was die acht Männer ständig bereit sind. Ich habe größten Respekt davor, welcher physischen und psychischen Belastung sie sich dabei aussetzen.“

Im Schnitt rücken zwei Mann zweimal die Woche aus, es können aber auch an einem Wochenende schon mal vier Einsätze zusammenkommen, berichtete Feuerwehrkommandant Grandinger. Er selbst war treibende Kraft bei der Errichtung, zusammen mit Neumaier hatte er die Idee länger „mit sich herumgetragen“. Schließlich sei die Notfallversorgung im nördlichen Holzland mit der Verlegung der Rettungswache von Steinkirchen nach Taufkirchen vor fünf Jahren „nicht besser geworden“.

VON FABIAN HOLZNER

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