Majestätisch steht sie da: Die Filialkirche St. Peter und Paul in Kirchberg, wo am Montag der Jubiläums-Gottesdienst abgehalten wird und es einen historischen Vortrag gibt.
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Majestätisch steht sie da: Die Filialkirche St. Peter und Paul in Kirchberg, wo am Montag der Jubiläums-Gottesdienst abgehalten wird und es einen historischen Vortrag gibt.

1200 Jahre Kirchberg

Ein Grund zum Feiern

Stolz steht sie da, die Filialkirche St. Peter und Paul in Kirchberg, auf der Anhöhe, frisch renoviert – gerade rechtzeitig zum großen Jubiläum.

Kirchberg– Genau vor 1200 Jahren – am 29. Januar 818 – wurde die Kirchberger Kirche und damit der namensgebende Ort der Gemeinde Kirchberg erstmals urkundlich erwähnt. Der Grund für diese Erwähnung war ein Pontifikalamt, welches der damalige Freisinger Bischof Hitto in der Kirche von Cozoltesdorf, so der mittelalterliche Name Kirchbergs, hielt.

Auf den Tag genau 1200 Jahre später, am Montag, 29. Januar 2018, um 19 Uhr wird Pfarrer Jacek Jamiolkowski in der Kirchberger Kirche einen feierlichen Jubiläums-Gottesdienst zelebrieren. Mit einem kurzen Vortrag des Dorfener Heimatforschers Wolfgang Lanzinger über die Ersterwähnung Kirchbergs und die damaligen Umstände vor historischem Hintergrund wird der Abend in der Kirche informativ abgerundet. Dazu sind nicht nur alle Bürger der Gemeinde Kirchberg, sondern natürlich auch alle historisch Interessierten sehr herzlich eingeladen.

Es sei auch schon jetzt darauf hingewiesen, sagt der Kirchberger Gemeinderat Dieter Neumaier, dass vom 29. Juni bis 1. Juli in Kirchberg ein Festwochenende gefeiert wird, in welches das traditionelle Patroziniumsfest der Kirchenpatrone Petrus und Paulus mit eingebettet sein wird. Denn die Gemeinde hat nicht nur von der Ortschaft Kirchberg ihren Namen, sondern sie trägt auch die Attribute der beiden Patrone, nämlich Schlüssel und Schwert, in ihrem Gemeindewappen, erklärt er.

Monika Kronseder

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